10 Tipps für E-Mail-Marketing, das Ihren Umsatz wirklich steigert!

E-Mail-Marketing und Newsletter sind eines der stärksten Mittel im Online-Marketing. Als Gegenstück zur analogen Werbepost hat E-Mail-Marketing im Zuge der Digitalisierung immer mehr an Bedeutung gewonnen. Allerdings: Jeder der diesen Blogpost ließt, dürfte schon mal von Werbespam genervt gewesen sein. Wie Sie E-Mail-Marketing so aufstellen, dass Ihre Kunden nicht genervt sind, sondern Ihren Botschaften förmlich entgegen fiebern, zeigen wir Ihnen im folgenden Beitrag.

So geht E-Mail-Marketing

1. Finden Sie die richtige Versandfrequenz für Ihre Nachrichten

Für mich persönlich der größte Fehler im E-Mail Marketing ist eine zu hohe Frequenz von Mails. Selbst kluge und passende Mails werden nur noch als störend empfunden, wenn sie zu häufig im Posteingang landen. Als Werbetreibender müssen Sie der Versuchung widerstehen, die einmal ergatterte Mail-Adresse des Kunden permanent mit Werbung vollzuballern – sonst klickt der Rezipient schnell auf den „abbestellen“-Button.

Was aber ist die richtige Frequenz? Sie hängt zum einen davon ab, wie häufig Sie etwas neues (und spannendes) mitzuteilen haben. Wenn Ihr Sale wirklich Super ist, darf es auch mal eine Sondermail mehr sein. Newsletter alle zwei Wochen zu versenden, ist für viele Unternehmen ein geeigneter Rhythmus. Dieser Zeitraum bietet genug Zeit um sinnvolle Inhalte zu erstellen. Auf der anderen Seite sollten Sie aber auch nicht zu selten versenden. Wenn der Nutzer sonst selten Berührungspunkte mit Ihrer Marke hat, vergisst er Ihr Unternehmen wieder. Auch dies kann zu Skepsis gegenüber neuen Mails führen.

2. Wählen Sie den richtigen Absendezeitpunkt

Meine privaten E-Mail Fächer sind voller ungelesener Mails. Nicht unbedingt, weil mich Ihr Inhalt nicht interessieren würde – aber Newsletter, die über den Tag verteilt in meinem privaten Postfach aufschlagen, haben eine schlechte Chance gelesen zu werden. Abends sieht es schon anders aus. Ein Newsletter, der per Push-Nachricht reingeflogen kommt, während man gerade ohnehin leidlich produktiv auf Facebook surft, wird schon eher gelesen.

Wann Newsletter nun tatsächlich gesendet werden sollen, hängt wiederum von Ihrer Branche ab. Im B2B Bereich gilt der Freitag und Wochende als schlecht – zuviel Kram kommt übers Wochenende rein. Bei E-Mails, die sich an Endkonsumenten richtet, sieht es schon wieder anders aus. Am Wochenende ist hier die meiste Zeit vorhanden, um sich an den literarischen Ergüssen aus Marketingabteilungen zu erfreuen. Im Endeffekt gilt aber sowohl für B2B als auch B2C: Daten im Blick halten und überprüfen, wie groß die Öffnungs- und vor allem Reaktionsraten auf Mails sind. Vielleicht kommen Sie zu überraschenden (und lukrativen) Erkenntnissen. Nutzen Sie also Ihre Daten!

3. Sprechen Sie den Empfänger mit Namen an

„Hallo sehr geehrte Damen und Herren…“ *klickaufPapierkorb*. Einer der wichtigsten Punkte im E-Mail-Marketing ist die persönliche Ansprache des Empfängers. Eine allgemeine Ansprache führt zu deutlich gesenkten Lesequoten für Ihre Marketing-Nachrichten. Neben der Ansprache mit Namen des Empfängers, ist auch die Form der Ansprache wichtig. Je nach Branche muss abgewägt werden, ob eher eine jugendliche Ansprache oder eine gesetztere Form geboten ist.

4. Etablieren Sie einen persönlichen Ansprechpartner in Ihren Mails

Neben der Ansprache ist auch der Absender von großer Bedeutung. Dieser sollte möglichst nicht als anonymes Unternehmensgroßkonglomerat wahrgenommen werden, sondern als als eine echte Person. Das könnte z.B. eine bekannte Persönlichkeit aus Ihrem Unternehmen, ein Bereichsverantwortlicher oder sogar der persönliche Kundenansprechpartner sein. Diese Wirkung kann noch weiter verstärkt werden, in dem der Ansprechpartner mit Foto, Avatar und tatsächlicher E-Mail mit eingebunden wird.

5. Gewinnen Sie wirklich interessierte User für Ihre Mails

Sie möchten, dass die Empfänger Ihrer Mails diese nicht nur zugestellt bekommen, sondern auch lesen? Und noch besser, auf die darin formulierten Angebote reagieren? Dann ist die erste Voraussetzung, dass Sie Abonnenten gewinnen, die auch Interesse an Ihren Produkten haben. Sammeln Sie also nicht wild Adressen ein, sondern qualifizieren Sie Ihre User vor. Koppeln Sie etwa Ihren Newsletter an ein E-Book, dass Bezug zu Ihren Dienstleistungen oder Produkten aufweist. So ist sichergestellt, dass die Rezipienten auch wirklich zu Ihrer Zielgruppe gehören.

6. Sichern Sie Ihre E-Mail Newsletter rechtlich ab

Nutzen Sie Double-Opt-In, um Ihren Newsletter rechtssicher und konform zum Datenschutz zu verschicken. Das bedeutet, dass der Kunde zum ersten einwilligt, Mailings von Ihnen zu bekommen. Zum zweiten senden Sie nach der Einwilligung eine E-Mail. In dieser fragen Sie den Empfänger, ob dieser sich wirklich für den Newsletter angemeldet hat. Erst nach Klick auf einen Bestätigungslink, landet der Nutzer in Ihrer Datenbank. So wird vermieden, dass Dritte unberechtigerweise E-Mails in Newsletter eintragen können. Für Werbetreibende bedeutet dies zwar einen gewissen Verlust an Empfängern, dafür ist die Wahrscheinlichkeit, dass diese mit Ihren Nachrichten interagieren umso höher. Machen Sie also das Beste draus und optimieren Sie Ihre Botschaften auf die Rezipienten, die wirklich Interesse an Ihren Produkten haben.

7. Die Betreffzeile muss die Synapsen knacken lassen

Ihre Betreffzeile ist ein 3-Sekunden Pitch (maximal!), mehr Aufmerksamkeit wird Ihnen kein Nutzer zugestehen. Verwenden Sie also viel Zeit darauf, eine ebenso informative wie interessante Headline für Ihre Mail zu verfassen. Vielleicht ist der Betreff wichtiger, als der gesamte Rest Ihrer Nachricht. Sicher ist auf jeden Fall, dass Mail mit nichtssagendem Betreff überhaupt nicht gelesen werden. Ebenfalls wichtig: die ersten Sätze Ihrer Mail. Neben der persönlichen Ansprache muss auch hier sofort klar sein, um was es geht und warum genau diese Mail die Aufmerksamkeit des Lesers rechtfertigt.

8. Pflegen Sie Ihre Datenbank

Sie haben drölftausend E-Mails in Ihrer Datenbank? Aber leider liegt die Öffnungsrate weit rechts der Kommastelle? Möglicherweise wurden nur Wegwerf-E-Mail-Adressen verwendet. Oder Sie möchten Ihre Outreach-Kampagne personalisieren, stellen aber fest, dass Sie gar nicht über die notwendigen Namen und weiteren Daten verfügen?

Wer erfolgreiches E-Mail-Marketing betreiben möchte, sollte seine E-Mail-Datenbank pflegen. Nur so kann effizient gearbeitet werden. Das bedeutet dann auch, sich schon im Voraus Gedanken zu machen, welche Informationen denn notwendig sind, um die User persönlich und gezielt ansprechen zu können.

9. Machen Sie Ihre E-Mails mobile Ready

Es sind die technischen Details, die Grundvoraussetzung für Ihren Erfolg sind. Immer wichtiger: Ihre E-Mail muss mobil sauber dargestellt werden, wenn Sie auf HTML-Mails setzen. Gerade im B2C Bereich ist das absolute Pflicht. Viele User lesen ihre Mails auf dem Smartphone – eine nicht sauber formatierte Mail kommt beim User nicht an. Und ein zweites Mal wird diese auch nicht angeklickt.

10. Verwenden Sie zertifizierte Newsletter-Versender

Wahrscheinlich ist es Ihnen auch schon einmal passiert. Eine angeforderte Mail will partout nicht kommen. Nach längerem warten wird die Mail dann doch gefunden – im Spam-Filter. Der Grund: um dem von Jahr zu Jahr weiter ansteigendem Aufkommen von E-Mails Herr zu werden, haben E-Mail Provider immer striktere Spam-Filter entwickelt. Dadurch landen teilweise auch erwünschte E-Mails im Spam-Folder. Eine Möglichkeit diesen Effekt zu reduzieren, ist der Versand über zertifizierte E-Mail Versender. Gerade bei sehr vielen versendeten Mails lohnt sich eine Mitgliedschaft bei der CSA. Durch diese landen Mails auf einer Whitelist bei den gebräuchlichsten E-Mail-Providern. Voraussetzung ist dann allerdings, sich an die CSA-Vorgaben, wie etwa Datenschutz, zu halten.

 

Noch Fragen?

Ihre Mailings laufen bisher ins Leere? Oder sie möchten nun auch ins E-Mail Marketing einsteigen? Dann melden Sie sich und schreiben mir eine Mail unter j.kresser@advidera.com, um einen Beratungstermin zu vereinbaren.

Johannes ist Kind des Internets seit der ersten Stunde. Er begeistert sich für ganzheitliches Onlinemarketing von Suchmaschinenwerbung, über Onsite Optimierung bis hin zu innovativen Content Marketing Strategien.

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