Digitalisierungsstrategie: Wie Sie die digitale Transformation meistern

DigitalisierungsstrategieWirtschaft und Gesellschaft befinden sich in einem unübersehbaren Wandel: Menschen aus aller Welt vernetzen sich, riesige Datenmengen führen zum optimalen Produkt und Konzerne erschließen ganze Märkte wie im Flug. Das und viel mehr ist die Digitalisierung.

Für Unternehmen bietet die allgegenwärtige Entwicklung enorme Wachstumschancen. Amazon, Facebook und Co. machen es vor: Mit innovativen Ideen und dem kreativen Einsatz digitaler Technologien ist es den wirtschaftlichen Giganten gelungen, als Gewinner aus der Digitalisierung hervorzugehen. Um langfristig konkurrenzfähig zu bleiben, ist eine strategische Umstellung auf ein digitales Geschäftsmodell unbedingt notwendig.

Wie Sie Ihr Unternehmen effektiv in Richtung Transformation leiten und was Sie bei der Entwicklung einer Digitalisierungsstrategie beachten sollten, erfahren Sie im folgenden Beitrag.

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Definition und Ziele

An einem bestehenden Geschäftsmodell kann nicht von jetzt auf gleich ein Umbruch vorgenommen werden. Der Umstieg von analogen auf digitale Lösungen erfordert eine sorgfältige Planung. Die Digitalisierung eröffnet eine Vielzahl von Möglichkeiten, die mit Bedacht abgewägt und auf das Unternehmen abgestimmt werden sollten. Hier kommt eine individuelle Digitalisierungsstrategie zum Einsatz. Grundlegende Ziele sind dabei

  • die Optimierung und Beschleunigung interner und externer Prozesse
  • die Förderung von Innovation
  • die Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit und
  • stetiges Wachstum.

In 3 Schritten zur Digitalisierungsstrategie

Sie möchten eine Digitalisierungsstrategie in Ihrem Unternehmen etablieren und wissen nicht, wo Sie anfangen sollen? Diese drei Schritte werden Ihnen dabei helfen, erfolgreich ans Ziel zu gelangen.

1. Analyse des Ist-Zustands

Um wirkungsvolle Veränderungen zu erzielen, müssen Sie sich zunächst über mögliche Baustellen bewusst werden. Analysieren Sie Ihre Produkte und Dienstleistungen und wie diese von Kunden angenommen werden. Auch interne Faktoren wie die Kommunikation unter den Mitarbeitern sowie die Speicherung und Verarbeitung von Daten werden bei der Ist-Analyse berücksichtigt.

Treten Sie in direkten Kontakt mit allen Stakeholdern. Ehrliches Feedback von Kunden, Partnern, Mitarbeitern und Lieferanten bereichert Sie mit wertvollem Input und unterstützt Sie bei der Entwicklung eines optimalen Geschäftsmodells.

2. Kreative Ideenfindung

Haben Sie alle Unternehmensbereiche gründlich durchleuchtet, ist es an der Zeit, Verbesserungsvorschläge und Innovationsideen zu sammeln. Ein gemeinsames Brainstorming ist dafür ein guter Ausgangspunkt. Setzen Sie sich mit führenden Mitarbeitern der einzelnen Abteilungen zusammen und werfen Sie alle Gedanken in den Raum, die Ihnen in den Sinn kommen. Veranstalten Sie mehrtägige Innovationsworkshops, um in einem festgelegten Rahmen produktiv neue Entwicklungen anzustoßen.

Vielversprechende Einfälle werden im Anschluss möglichst schnell und mit einem geringen Kostenaufwand getestet. Verlieren Sie Ihre Ziele dabei nicht aus den Augen: Effizienz- und Umsatzsteigerung mit gleichzeitiger Kostenreduktion. Verharren Sie nicht zu lange auf unbrauchbaren Ideen, sondern treiben Sie den Entwicklungsprozess voran, indem Sie sich rasch neuen Konzepten zuwenden.

3. Entwicklung einer Digitalstrategie

Am Ende des zweiten Schritts liegt ein Pool aus funktionierenden Ideen, der nun zu einem strukturierten Geschäftsmodell zusammengefasst werden muss. Erstellen Sie ein detailliertes Konzept, das sich im Idealfall positiv auf die gesamte Wertschöpfungskette auswirkt – von der Produktion bis hin zum Kunden.

Welche Aspekte sollte die Digitalisierungsstrategie berücksichtigen?

Kundenbedürfnisse und Marktentwicklungen werden maßgeblich von der Digitalisierung beeinflusst und andauernd verändert. Eine zielführende Digitalisierungsstrategie orientiert sich an diesen neuen Gegebenheiten und ermöglicht eine rasche Reaktion auf aktuelle Trends.

Kernkompetenz in der Digitalisierung ist Agilität. Vor allem Start-ups strotzen vor agiler Power. Sie reagieren extrem schnell und flexibel, mit starker Ausrichtung auf die Wünsche der Kundschaft – das zahlt sich aus. Adaptieren Sie diese Arbeitsweise und vereinen Sie sie mit Ihren bereits vorhandenen Qualitäten, haben Sie fantastische Erfolgschancen in der digitalen Welt. Kunden, Daten, Markt – diese drei Aspekte sollte Ihre Digitalisierungsstrategie unbedingt beinhalten.

Der neue Kunde

Die neuen digitalen Möglichkeiten gehen auch am Kunden nicht spurlos vorbei. Durch das Internet und den Ausbau der digitalen Infrastruktur stehen ihm immer und überall massenhaft Informationen zur Verfügung, um Angebote zu vergleichen und das für ihn perfekte Produkt zu erwerben.

Genügt ein Produkt nicht den steigenden Ansprüchen des modernen Kunden, wird es allmählich vom Markt verschwinden. Dieses Kundenverhalten zwingt Unternehmen dazu, sich vollständig nach den Bedürfnissen Ihrer Kunden zu richten. Dazu ist es hilfreich, eine neue Buyer Persona zu kreieren, die in ihren Bedürfnissen und Erwartungen an Ihre internetaffine Zielgruppe angepasst ist.

Daten als Schlüssel zum Erfolg

“Big Data” ist die Grundlage einer jeden Digitalisierungsstrategie. Der Begriff beschreibt nicht nur die riesigen Datenmengen, die das Unternehmen pausenlos durchströmen, sondern auch deren Verwaltung und Verarbeitung. Eine umfangreiche Analyse verschiedener Datenquellen sorgt für wertvolle Informationen zur Optimierung diverser Prozesse entlang der Wertschöpfungskette.

Die Auswertung interner Daten lässt auf Schwachstellen in der Effizienz des Unternehmens schließen. An welchen Stellen können Abläufe beschleunigt werden? Wo gibt es Fehlfunktionen und welche Ursache liegt diesen zugrunde? Daten geben Auskunft über diese und viele weitere Fragen – und zwar rasend schnell.

Auch um dem „neuen Kunden“ gerecht zu werden, sind Daten ein wichtiges Hilfsmittel. Sie geben Einblick in das Kaufverhalten, die Bedürfnisse und die Vorlieben der Kundschaft und unterstützen Sie dabei, Ihre Produkte und Leistungen ideal an den Kunden anzupassen.

Eine langfristige Datennutzung erfordert einen großen und zugleich sicheren Speicherplatz. Eine gute Lösung ist dabei zum Beispiel die Verwendung einer unternehmensinternen Cloud.

Die Digitalisierungsstrategie im Unternehmen umsetzen

Agiles Arbeiten erfordert eine Unternehmenskultur, die nach Veränderung und Weiterentwicklung strebt. Viele Methoden konzentrieren sich auf genau diese Zielsetzung. Ein bekanntes Modell im Projektmanagement ist Scrum. Dieses befähigt kleine Teams zum koordinierten, agilen Arbeiten in sogenannten Sprints. Hierbei werden Zwischenziele visualisiert und nach einem vorgefertigten Plan gemeinsam erarbeitet.

Die Integration ungewohnter Methoden läuft selten fehlerfrei ab. Deshalb ist es wichtig, eine positive Fehlerkultur aufzubauen. Eine solche Grundhaltung sieht Fehler nicht als Rückschlag, sondern als Verbesserungschance für die Zukunft.

Bieten Sie Workshops und andere Veranstaltungen an, um die Mitarbeiter mit den Veränderungen vertraut zu machen und ihnen Sicherheit in der Umsetzung zu geben. Diese Unterstützung wird Konflikte aus dem Weg räumen und Digitalisierungskritiker an die neue Strategie heranführen.

In der IT-Abteilung hat die Einführung digitaler Lösungen ein besonders hohes Konfliktpotenzial. Hinzu stoßen neue, zukunftsorientierte Mitarbeiter, die den Change-Prozess vorantreiben und die vorhandene IT revolutionieren. Hier ist es wichtig, ihre Zuständigkeiten klar von dem bestehenden Team abzugrenzen. Für ein funktionierendes Unternehmen sind beide Seiten von großer Bedeutung: Das bisherige Team bietet langfristig Stabilität und Verlässlichkeit. Auf dieser Basis widmet sich das Digitalteam der Ideenfindung und der Prozessoptimierung.

Die Spitze im digitalen Management bildet der Chief Digital Officer, kurz CDO. Er verfügt über spezifische Fachkenntnisse in diesem Bereich und ist für die Erstellung sowie die Umsetzung der Strategie verantwortlich. Ein abteilungsübergreifendes Steering-Commitee steht ihm beratend zur Seite. Auch die Unternehmensleitung sollte regelmäßig mit dem CDO in Kontakt treten und stark in den Digitalisierungsprozess involviert sein. Statten Sie den CDO mit ausreichend Kompetenzen aus, um sein Durchsetzungsvermögen zu stärken.

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Fazit

Effizienz, Innovation, Wachstum – die Digitalisierung eröffnet Unternehmen unendlich viele Möglichkeiten, über sich hinauszuwachsen. Diese Chancen zu nutzen, ist ein klares Muss, um im globalen Konkurrenzkampf zu bestehen. Eine Digitalisierungsstrategie bildet den Fahrplan hin zur Transformation. Mithilfe eines Digitalisierungsmanagers, dem CDO, und Big Data wird es Ihnen gelingen, ein kundenzentriertes und innovatives Geschäftsmodell zu entwickeln, das den aktuellen Marktbedingungen standhält und Ihr Unternehmen zum Erfolg führt.

Auch vor dem Marketing macht die Digitalisierung keinen Halt. Als Ihre Online Marketing Agentur unterstützt Advidera Sie bei der Entwicklung Ihrer digitalen Strategie. Zögern Sie nicht und vereinbaren Sie jetzt ein Beratungsgespräch mit unseren Experten!

Häufige Fragen

Was genau bedeutet Digitalisierung?

Digitalisierung bezeichnet den Wandel von analogen zu digitalen Technologien und ist geprägt von Innovationen. Sie verbessert wirtschaftliche und gesellschaftliche Prozesse.

Warum braucht jedes Unternehmen eine Digitalisierungsstrategie?

Die Digitalisierung führt dazu, dass sich der Markt und seine Teilnehmer grundlegend verändern. Ihr Unternehmen muss sich an diese neuen Gegebenheiten anpassen und sie für sich nutzen, um langfristig konkurrenzfähig zu bleiben.

Wie entwickelt man eine Digitalisierungsstrategie?

Stellen Sie Personal mit Digitalisierungs-Know-How ein: Ein CDO übernimmt die Verantwortung für die Planung und Umsetzung der Strategie, ein digitales IT-Team bereichert Ihre bisherige IT mit neuen Lösungsansätzen. Folgen Sie bei der Erstellung der Digitalisierungsstrategie den oben genannten Schritten – Analyse, Ideenfindung und Entwicklung.

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*Aufgrund der erleichterten Lesbarkeit verzichten wir auf gendergerechte Formulierungen und verwenden stattdessen das generische Maskulinum. Dieses bezieht sich auf Nutzer aller Geschlechter und soll keine Benachteiligung darstellen.


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