Facebook Ads Kosten – Ein Überblick

Facebook Ads Kosten

Immer mehr Unternehmen, sowohl aus dem B2C-Bereich als auch aus dem B2B-Bereich, nutzen Facebook Werbung zur gezielten Kundenansprache und Neukundengewinnung. Werbeanzeigen auf Facebook sind eine gute Möglichkeit, um eine hohe Reichweite in der relevanten Zielgruppe zu erzielen und neuen Traffic auf der eigenen Webseite zu generieren.

Wie viele andere Online-Werbenetzwerke, gibt auch Facebook kein festes Angebot bezüglich der Preise an, wenn Sie auf der Plattform Werbung schalten und Kunden gezielt erreichen möchten. Eine einheitliche Preisliste für die Facebook Werbekosten werden Sie vergebens suchen. Stattdessen sind die finalen Kosten für Facebook Ads anhängig von einer Reihe verschiedener Faktoren. So hängen die Kosten für eine Marketing-Kampagne mittels Facebook Ads unter anderem von der gewählten Zielgruppe (wie stark wird diese umworben), dem beworbenen Content (Relevanz), dem Linkziel bei Klick auf Ihre Werbeanzeige und dem Marktumfeld (hoher oder geringer Wettbewerb) ab. Werbeanzeigen für Nischenzielgruppen sind beispielsweise weitaus günstiger, als jene für stark umkämpfte Zielgruppen.

Schalten Sie bereits Werbung mithilfe von Facebook Ads? Nein? Sicherlich fragen Sie sich nun, was Social Media Werbung über Facebook denn überhaupt kostet? Aus diesem Grund möchten wir Ihnen im folgenden Blog-Beitrag einen kurzen Kostenüberblick über Facebook Ads Kosten geben.

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Faktoren, die Einfluss auf die Kosten für Facebook Ads haben

Verschiedene Faktoren beeinflussen die Kosten für Ihre Facebook-Werbung. Dazu zählen:

  • Das Gebot: Sie können Ihr Gebot manuell oder automatisch durch Facebook bestimmen lassen. Lassen Sie Ihr Gebot von Facebook festlegen, wird Facebook versuchen, Ihr gesamtes Budget auszugeben, um die meisten Anzeigenplätze für Ihre Marketing-Kampagne zum besten Preis zu erhalten. Legen Sie Ihren Gebotsbeitrag manuell fest, können Sie sich ein Limit setzen, wie viel Sie für einzelne Ergebnisse zahlen möchten.
  • Das Zielpublikum: Je nach Zielpublikum werden die Kosten für Ihre Facebook Ads stark variieren. Je breiter Sie Ihr Kundennetz aufstellen, desto mehr Unternehmen unterschiedlicher Branchen werden mit Ihnen um Werbezeiten konkurrieren. Und je stärker die Konkurrenz ist, desto höher fallen letztendlich auch die Kosten für die Facebook Werbeanzeigen aus.
  • Das Qualitätsniveau & die Relevanz der Anzeige: Jede geschaltete Anzeige wird von Facebook mit einem Relevance Score (1-10) bewertet. Dieser Wert zeigt an, wie relevant Ihre Anzeige für das Zielpublikum ist. Je höher der Score ist, desto niedriger sind die Schaltkosten für Ihre Anzeige. Den Relevance Score können Sie im Werbeanzeigenmanger von Facebook einsehen. Dies kann Ihnen helfen, Ihre zukünftigen Werbeanzeigen zu verbessern. Die Relevanz Ihrer Anzeige wird auch maßgeblich durch die Click-Through-Rate beeinflusst. Facebook stuft demnach Ihre Werbeanzeige als relevant für Ihr Publikum ein, je mehr Menschen auf Ihre Werbeanzeige klicken. Qualitativ minderwertige Inhalte werden von Facebook negativ bewertet, wodurch ihre Relevanz im Facebook-Gebotsprozess verringert wird.
  • Saisonale Aspekte: Kosten für Facebook Ads hängen auch maßgeblich vom saisonalen Verhalten anderer Unternehmen ab. Saisonzeiten wie z.B. zu Weihnachten, Black Friday / Cyber Monday oder Silvester, an denen viele Unternehmen gleichzeitig werben wollen, führen dazu, dass die Kosten für die Werbeschaltung in Zeiten der hohen Nachfrage extrem steigen.
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Was kostet Sie nun Facebook Werbung?

Letztendlich hängen die Kosten für Facebook Ads von Ihnen und Ihrem Kampagnenziel ab, welches Sie mit Ihrer Facebook Ad erreichen möchten. Wenn Sie ein Budget festlegen, wird dieses auch nicht überschritten. Dabei haben Werbetreibende bei Facebook die Möglichkeit zwischen zwei Budget-Auswahlmöglichkeiten zu wählen: Einem Tagesbudget oder einem Langzeitbudget. Die Laufzeit, also ein Startdatum und ein Enddatum für das Langzeitbudget, kann dabei von Ihnen flexibel bestimmt werden. Ihr festgelegtes Budget wird daraufhin gleichmäßig auf die von Ihnen festgesetzte Zeitspanne verteilt. Ganz gleich, ob Sie sich nun für ein Tagesbudget oder Langzeitbudget entscheiden, in keiner der beiden Fälle wird Ihr anfänglich festgelegtes Marketing-Budget überschritten. Mit den Einstellungsmöglichkeiten können Sie also genau kontrollieren, wie viel Geld Sie für Ihre Facebook Werbung ausgeben möchten, sodass keine ungeplanten Kosten auf Sie zukommen können. Sie haben somit eine volle Kostenkontrolle über Ihren Werbeetat.

Abrechnungsmodelle von Facebook

Je nach Kampagnenziel haben Sie die Möglichkeit im Werbeanzeigenmanager zwischen einer Abrechnung pro Klick (CPC) oder pro tausend Impressionen (CPM) zu wählen.

Abrechnung pro Klick (CPC)

Beim CPC-Abrechnungsmodell fallen tatsächlich erst dann Kosten an, wenn der Facebook-User im Netzwerk auf die Werbeanzeige klickt. Somit entstehen für Sie erst Kosten, wenn es zu einer Interaktion mit der Anzeige gekommen ist. Aus diesem Grund eignet sich diese Abrechnungsmodell vor allem für Werbeformate, die auf Interaktionen ausgelegt sind. Dabei wird bei der Werbeschaltung von Werbetreibenden ein maximaler CPC festgelegt. Die Verteilung der Platzierungen laufen im Gebotsverfahren. Die Klickpreise sind im Durchschnitt günstiger, je breiter die Zielgruppe ist.

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Abrechnung pro tausend Impressionen (CPM)

Bei einer Abrechnung pro Impression zahlen Sie als Werbetreibender jedes Mal einen Betrag pro 1000 Personen, die Ihre Werbeanzeige sehen, unabhängig davon, ob die Nutzer darauf klicken oder nicht. Im Werbeanzeigenmanger können Sie einsehen, wie viele Impressionen Sie zu einem bestimmten Preis erzielt haben.

Relevante Werte im Werbeanzeigenmanager

  • Kosten pro Ergebnis: Dieser Wert verrät Ihnen, wie viele Kosten pro Ergebnis zur Erreichung des Kampagnenziels angefallen sind. Je nach Kampagnenziel kann das Ergebnis ein Lead, Klick, Interaktion oder Videoaufruf etc. sein. So sollten die beispielsweise die Kosten pro Lead nicht über 3-4 € liegen, damit die Kampagne auch rentabel bleibt.
  • Frequenz: Die Frequenz gibt an, wie oft ein einzelner Facebook-User der festgelegten Zielgruppe Ihre Werbeanzeige durchschnittlich gesehen hat. Eine Frequenz von 2,0 bedeutet, das der Nutzer die Anzeige 2-mal gesehen hat. Die Frequenz sollte dabei nicht unbedingt über 3,0 kommen, um die Zielgruppe nicht mit Ihren Werbeinhalten zu übersättigen.
  • Click-Through-Rate (CTR): Die CTR gibt Aufschluss darüber, wie viel Prozent der Nutzer, die die jeweilige Facebook Werbeanzeige gesehen haben, auf die Werbeanzeige auch tatsächlich geklickt haben. Eine CTR sollte dabei mindestens über 2,0 % liegen.

 

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Fazit

Facebook Ads bieten Ihnen als Unternehmen eine besonders gute Möglichkeit, die Reichweite in der anvisierten Zielgruppe zu vergrößern. Dabei können Sie ganz individuell für sich bestimmen, wie viel Budget Sie letztendlich für Ihre Werbemaßnahmen ausgeben möchten. Durch das Gebotsverfahren steigen die Preise für Facebook Ads jedoch mit zunehmenden Wettbewerb. Um Ihr Budget optimiert einzusetzen und Ihr Geld nicht in den Sand zu setzen, ist es enorm wichtig Ihre Zielgruppe genau zu bestimmen. Falls Sie mehr Kunden mit Social Media Werbung, sei es Facebook oder auch Instagram, online für sich gewinnen möchten, können wir Ihnen dabei helfen. Kontaktieren Sie uns für ein kostenloses Erstgespräch. Wir helfen Ihnen, erfolgreiche Facebook Ads zu kreieren und effiziente Marketing-Kampagnen über das Netzwerk zu schalten.

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