Optimierung von Facebook Ads

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Jeder Werbetreibende im Social Media Marketing kennt es: Sie schalten Facebook Ads, aber es will nicht so richtig funktionieren oder nach gewisser Zeit bekommen Sie kaum noch Klicks und Leads. Dann wird es Zeit, dass Sie Ihre Facebook Werbeanzeigen optimieren. Denn jede Zielgruppe lässt sich auf unterschiedliche Art und Weise am besten ansprechen. Seien Sie kreativ, abwechslungsreich und stechen Sie aus der Facebook werben und neue Kunden dazugewinnen!

In diesem Blogbeitrag zeigen wir Ihnen, wie Sie rausfinden, welche Ihrer Facebook Ads optimiert werden müssen und welche Möglichkeiten Ihnen zur Optimierung zur Verfügung stehen.

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Welche Werbeanzeigen müssen optimiert werden?

Um herauszufinden, welche Facebook Ad Sie optimieren müssen, schauen Sie nach der Performance Ihrer Anzeigen. Dies können Sie ganz einfach über den Werbeanzeigenmanager von Facebook machen oder über Drittanbieter. Sie müssen dort die KPIs kontrollieren und schauen, welche Anzeigen schlecht abschneiden und nicht Ihren Zielen entsprechen. Entweder Sie erstellen dort direkt einen Bericht, oder Sie schauen sich die Werte einzeln in der Tabelle an.

Zum einen ist der ROAS von Bedeutung. Der ROAS ist der Return on Ad Spend und sollte möglichst hoch sein, sodass die Werbekosten nur einen Bruchteil des Gewinns ausmachen. Haben Sie also beispielsweise einen ROAS, der niedriger ist als 25, dann sollten Sie diese Anzeige optimieren. Sie können im Business Manager diese Kennzahlen direkt als Filter eingeben und Ihnen werden auf einem Blick alle Kampagnen beziehungsweise Anzeigen angezeigt, die einen zu geringen ROAS haben. Das können Sie mit jeglicher Kennzahl so machen. Zum anderen gibt es noch die Kennzahl CPC, also den Cost per Click. Dieser zeigt Ihnen, wie teuer ein Klick auf eine Anzeige ist und diese Kosten sollten logischerweise so niedrig wie möglich sein.

Weitere Kennzahlen, die Sie sich anschauen sollten, sind die CTR, die Click-Through-Rate, die Reichweite und die Frequenz. Die Frequenz gibt an, wie oft eine Anzeige einem Nutzer eingeblendet wird. Wenn dies zu oft geschieht, dann wird diese Anzeige meist nicht mehr richtig wahrgenommen. Sie sollten also die Kennzahl Frequenz als Abnutzung Ihrer Anzeige im Auge behalten. Wenn die Frequenz zu hoch ist, dann tauschen Sie doch den Text oder das Bild aus, damit die Nutzer nicht gelangweilt beziehungsweise genervt werden von der Anzeige.

Und natürlich generell, wie viele Klicks und Landingpage-Aufrufe Sie bisher generiert haben. Nach der Analyse wissen Sie nun, welche Werbeanzeigen hinter Ihren Erwartungen sind und Sie können mit der Verbesserung beginnen.

Optimierungsmöglichkeiten

Um Ihre Facebook Ads zu verbessern, stehen Ihnen einige Möglichkeiten bereit. Sie können unter anderem mittels des A/B-Tests Anzeigen gegeneinander testen. Sie können auch verschiedene Anzeigenformate ausprobieren, die Ihnen Facebook anbietet. Außerdem müssen Ihre Kampagnenziele und Ihre Zielgruppe richtig festgelegt sein.

A/B-Tests

A/B-Test oder auch Split Tests genannt spielen zwei oder mehrere nahezu identische Anzeigen gleichzeitig aus und vergleichen diese gegeneinander. Es werden immer verschiedene Variablen abgeändert, wie zum Beispiel die Beschreibung oder das Bild. So kann man sehen, welche Ad die beste Leistung erbringt. Sie müssen also Variationen erstellen und können damit herausfinden, welche am besten performt. Das hilft Ihnen Ihre Zielgruppe erfolgreicher anzusprechen.

Split Testing um Facebook Ads zu optimieren

Verschiedene Anzeigenformate testen

Facebook bietet eine große Variation an verschiedenen Werbeformaten an. Diese sollten Sie alle erproben und schauen, welche für Sie gut funktionieren und welche nicht. Denn verschiedene User bevorzugen meist unterschiedliche Anzeigenformate, auch wenn dies nur unbewusst geschieht. Somit können Sie mit der Nutzung mehrerer Formate das volle Potenzial Ihrer Zielgruppe ausschöpfen.

Einerseits steht Ihnen das allseits bekannte Bild-Format zur Verfügung. Dieses wird von den meisten Werbetreibern genutzt und erfüllt mit einem kreativ und einzigartig gestaltetem Bild auf jeden Fall seinen Zweck. Andererseits können Sie Kurzvideos erstellen, die etwas mehr Bewegung in die Anzeige bringen. Das Video-Format wird in der heutigen Zeit immer beliebter und sollte somit auch verwendet werden. Um mehrere Produkte beziehungsweise Bilder oder Videos gleichzeitig darzustellen, hat Facebook das sogenannte Karussell-Format. Bei einer Karussell-Anzeige kann der Nutzer zur Seite scrollen und, wie im Bild dargestellt, mehrere Inhalte sehen. Die letzte Option zur Darstellung Ihrer Werbeinhalte ist eine sogenannten Kollektion. Dort können ebenfalls mehrere Produkte angezeigt werden. Im oberen Bereich befindet sich meist ein Video oder eine Slideshow und darunter werden den Usern vier Produkte angezeigt. In der folgenden Grafik sehen Sie die Format-Möglichkeiten, wie Sie im Business Manager zur Auswahl dargestellt werden.

Werbeformate Facebook

Kampagnenziele richtig festlegen

Damit Ihre Werbeanzeige richtig funktioniert und Ihre Wünsche erfüllt, ist es von großer Bedeutung, dass Sie zu Beginn das richtige Kampagnenziel auswählen. Je nach Wahl des Ziels spielt Facebook die Ads unterschiedlich aus und es hat verschiedene Wirkungen. Probieren Sie sich bei den Zielen durch und schauen Sie, dass Sie das richtige Ziel für Ihre Werbestrategie verfolgen.

Genaue Zielgruppen Analyse

Wenn Ihre Ads nicht gut funktionieren, kann es auch an Ihrem Facebook Targeting liegen. Beim Facebook Targeting wählen Sie Ihre Kundengruppe aus, die Sie erreichen möchten. Sie können eine komplett neue Zielgruppe ansprechen, das sind die sogenannten Core Audiences. Dort können Sie nach Interessen und allen öffentlich zur Verfügung stehenden Informationen der Nutzer filtern. Neben den Core Audiences gibt es die für Sie meist relevanteren Custom Audiences. Die Custom Audiences umfassen eine Gruppe von Personen, die bereits Interesse an Ihrem Produkt oder Unternehmen gezeigt haben. Hier können Sie Kunden, Besucher Ihrer Website oder Personen die mit Ihrer Seite interagiert haben targetieren. Und als letzter gibt es noch die Lookalike Audiences. Damit sprechen Sie Personen an, die ähnliche Interessen haben wie Ihre Custom Audiences.

Mit diesem Wissen können Sie Ihre Zielgruppe möglichst genau ansprechen und die Anzeige auf die Bedürfnisse anpassen. Stellen Sie also mehrere Anzeigen für verschiedene Gruppen ein und schauen Sie welches Format und welche Ansprache am besten klappt.

Hier zur Facebook Ads Anleitung

Fazit

Das Schalten von Werbung auf Facebook benötigt ständige Aufmerksamkeit und Verfeinerungen. Wenn Ihre Ads nicht so performen, wie Sie es sich vorgestellt haben, dann kann es viele Gründe haben: Ein unpassendes Kampagnenziel, falsches Targeting, eine zu komplexe Botschaft oder unauffällige Bilder und Texte. Schauen Sie sich im Werbeanzeigenmanager Ihre KPIs an und finden Sie den Grund, weshalb eine Kampagne, beziehungsweise Anzeige schlecht läuft. Nehmen Sie Optimierungen vor und lassen Sie Ihre Leads und Klicks wieder steigen!

Wir als Facebook Ads Agentur helfen Ihnen gerne beim Schalten und Erstellen von Werbeanzeigen in den sozialen Medien und stehen Ihnen gerne jederzeit für Fragen zur Verfügung.

Häufige Fragen

Wie sieht die ideale Frequenz bei Facebook Ads aus?

Achten Sie darauf, dass die Frequenz Ihrer Facebook Ads zwischen drei und maximal neun liegt. Ansonsten wird diese den Facebook-Nutzern zu oft ausgespielt und Ihre Zielgruppe ist genervt oder nimmt Ihre Werbung nicht mehr richtig wahr.

Was muss man beim Erstellen von Bildern für Facebook Ads beachten?

Generell gibt es hier keine genauen Vorgaben. Achten Sie allerdings auf die richtige Auflösung und Größe des Bildes. Außerdem ist weniger meist mehr, das heißt nutzen Sie nicht zu viele Elemente, denn sonst verliert der User schnell den Überblick und weiß nicht mehr genau worum es eigentlich geht. Bringen Sie gerne Gesichter mit in Ihr Bild, das funktioniert bei Facebook Ads sehr gut.

Wie lange sollte eine Facebook Ad gelaufen sein, bevor diese optimiert wird?

Eine erste Tendenz, ob eine Facebook Ad funktioniert oder nicht sehen Sie, wenn diese mindestens 1000 Personen erreicht hat. Doch bevor Sie Optimierungsmaßnahmen ergreifen, sollten Sie warten, bis Sie 8000 Impressionen haben. Oder bis diese mindestens vier bis fünf Tage gelaufen ist. Diese Regelung gilt sowohl für Facebook, als auch für Instagram oder Google.

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