Google Ads Richtlinien: So vermeiden Sie abgelehnte Anzeigen!

Google Ads RichtlinienIhre Google Ads Anzeige wurde abgelehnt! Die Keywords passen, der Qualitätsfaktor stimmt, aber Sie haben gegen die Richtlinien von Google Ads verstoßen! Jetzt hängen Sie stundenlang beim Google Ads Support in der Warteschleife und auf Ihre Mails reagiert so schnell auch niemand? Und was nun? Wir können Ihnen und Ihrem Unternehmen weiterhelfen!

In diesem Blog-Beitrag erfahren Sie, was mögliche Ursachen für die Ablehnung von Werbeanzeigen sind und erhalten allgemeine Informationen zu den Richtlinien im Bereich Google-Werbung. Beachten Sie all diese Tipps, so können Sie einer abgelehnten Anzeige entgehen und sparen dadurch viel Zeit und Geld! Am wichtigsten: Ihre Marketingmaßnahmen verzögern sich nicht.

Nachdem Sie eine Werbeanzeige konzipiert haben, durchläuft diese einen Überprüfungsprozess von Google, der bis zu 48 Stunden dauern kann. Aus diesem Grund sollten Sie die Anzeige zeitig vor dem Kampagnenstart fertigstellen.

Werberichtlinien von Google

Wer Google als Werbeplattform nutzen möchte, der muss sich auch an den Richtlinien von Google zum Thema Werbung orientieren. Bei einem Verstoß wird Ihre Anzeige erst gar nicht genehmigt. Deshalb ist es wichtig, dass die Regeln von Google bekannt sind und nach ihnen die Marketingmaßnahmen gestaltet werden. Im Folgenden geben wir Ihnen einen kurzen Überblick über Googles Richtlinien im Werbebereich und verraten Ihnen, was zulässig ist und was nicht.

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Um die vollständigen Google Richtlinien nachzulesen, klicken Sie hier.

Unzulässige Inhalte

  • Produktfälschungen
  • Gefährliche Produkte oder Dienstleistungen
  • unlauteres Verhalten ermöglichen
  • unangemessene Inhalte

Nicht jeder Inhalt darf bei Google verwendet werden. Das Unternehmen legt Wert darauf, Anzeigen mit Produktfälschungen zu verbieten. Produktfälschungen bekannter Marken sind zum einen nicht legal. Zum anderen möchte Google keinen nachgemachten Produkten eine Plattform bieten sowie seine Nutzer vor einem Fehlkauf bewahren. Für gefährliche Produkte wie beispielsweise Waffen oder waghalsige Dienstleistungen, die Verletzungen oder Schäden verursachen könnten, darf keine bezahlte Werbung geschaltet werden. Beispielhaft dafür wäre die Werbung eines Arztes für Botox-Spritzen. Weiterhin sollten Sie auf unlautere Formulierungen in Ihrer Textanzeige verzichten. Als unlauteres Verhalten bezeichnet Google beispielsweise die Bewerbung von Hackersoftware Anleitungen. Auch werden unangemessene Inhalte mit zum Beispiel respektlosen Inhalten nicht zur Anzeigenschaltung freigegeben.

Unzulässige Praktiken

  • Missbrauch des Werbenetzwerks
  • Datenerfassung und Datennutzung
  • Falsche Darstellung

Neben unzulässigen Inhalten beinhalten die Google Werberichtlinien auch den Punkt unzulässige Praktiken. Darunter zählt unter anderem der Missbrauch des Werbenetzwerks. Google möchte, dass die Anzeigen im Google-Werbenetzwerk nützlich, vielfältig, relevant und sicher für den Nutzer sind. Demnach sind Anzeigen, Inhalte oder Landingpages, mit denen versucht wird, die Verfahren zur Anzeigenüberprüfung zu überlisten oder zu umgehen, unzulässig.
Auch der Datenschutz ist ein wichtiger Aspekt. Google Ads Kunden, die fahrlässig mit Ihren Kundendaten umgehen, sind Google ein Dorn im Auge. Die Sicherheit der Kundendaten hat einen enorm hohen Stellenwert. Denn die mit Google Ads (früher Adwords) erfassten Daten sollten nicht zum Nachteil für den Kunden führen können. Achten Sie außerdem darauf, dass Ihre Anzeigen nicht den Anschein einer falschen Darstellung erwecken. Dies ist dann der Fall, wenn wichtige Informationen wie die Kostenpflichtigkeit einer Dienstleitung vorsätzlich verschwiegen werden.

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Eingeschränkt zulässige Inhalte

  • Nicht jugendfreie Inhalte
  • Alkohol
  • Urheberrechte
  • Glücksspiele und andere Spiele
  • Gesundheit und Medizin
  • politische Inhalte
  • Finanzdienstleistungen
  • Marken
  • rechtliche Bedingungen
  • andere eingeschränkt zulässige Unternehmen
  • eingeschränkte Anzeigenformate und Funktionen

Für diverse Punkte gelten eingeschränkt zulässige Inhalte im Zusammenhang mit einer Werbeschaltung bei Google Ads. Darunter fallen unter anderem nur für erwachsene Personen zulässige Inhalte, Werbeanzeigen in Verbindung mit Alkohol oder die Einhaltung der Urheberrechte. Diese sind je nach Land unterschiedlich und möglicherweise wird Ihre Anzeige, die in Deutschland problemlos online geschaltet ist, in einem anderen Land gesperrt. Als eingeschränkt zulässige Inhalte gelten außerdem die Bewerbung von Glücksspielen und Themen im Bereich Medizin und Gesundheit. Grenzen gibt es auch, wenn Sie in Ihrer Anzeige politische Inhalte bewerben. Dabei müssen Sie sich ebenfalls an den örtlichen Gesetzen orientieren.

Festzuhalten ist, dass für all diese zu den eingeschränkt zulässigen Inhalten zählenden Punkten detaillierte Hinweise vorhanden sind. Diesen können Sie den genauen Grund der Einschränkung entnehmen. Für Google ist es wichtig, nicht in Konflikt mit den Gesetzen zu kommen, daher sind die beschriebenen Einschränkungen vorgegeben.

Redaktionelle und technische Anforderungen

  • redaktionelle Anforderungen
  • Anforderungen an Ziele
  • technische Anforderungen
  • Anforderung an Anzeigenformate

Neben den inhaltlichen Anforderungen an eine Kampagne bei Google Ads, dürfen Sie auch redaktionelle oder technische Anforderungen einer Anzeige nicht außer Acht lassen. Die Anzeige muss professionell aufgebaut sein und die Texte sollten unter Beachtung von Grammatik und Rechtschreibung formuliert werden. Zudem sollten Zahlen, Satzzeichen oder Symbole nicht wahllos, sondern mit Bedacht verwendet werden. Ziel einer Suchanfrage bei Google ist es, das Problem des Suchenden zu lösen. Falls Ihre Anzeige allerdings nicht für dieses Ziel ausgelegt ist, so kann eine Ablehnung erfolgen. Achten Sie darauf, dass Sie alle technischen Anforderungen seitens Google entsprechen und über die verschiedenen Anforderungen der Anzeigenformate in Kenntnis gesetzt sind.

Sie brauchen für die Optimierung die Hilfe einer Agentur, die einen genauen Überblick über all diese Richtlinien hat? Nehmen Sie Kontakt auf! Fragen Sie einfach nach.

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Was passiert bei Richtlinienverstößen?

Vorhin haben Sie einen Überblick über die genauen Werberichtlinien erhalten. Doch was kann noch passieren, außer dass Ihre Anzeige abgelehnt wird? Ein Verstoß kann sogar erhebliche Folgen für Ihr ganzes Google Ads Konto haben. Bei etlichen Verstößen gegen die Richtlinien oder einem gravierenden Verstoß kann Ihr gesamtes Konto gesperrt werden. Damit sind von jetzt auf gleich alle Anzeigen offline. Damit das nicht passiert, raten wir Ihnen bei Unsicherheit unbedingt eine Marketing-Agentur zu beauftragen, die sich in der Google Ads Welt bestens auskennt.

Nachlesen können Sie alle Informationen zu Richtlinienverstößen hier.

SOS – Google Ads Hilfe

abgelehnte Anzeigen Google Ads Richtlinien

Wie läuft der Prozess ab, wenn Sie gegen eine Werberichtlinie von Google verstoßen haben? Wir klären Sie auf!

Sie bekommen nach der Überprüfung Ihrer Anzeige einen Hinweis darauf, dass diese abgelehnt wurde. Dabei erhalten Sie neben einer E-Mail mit dem Hinweis auch eine Meldung im Google Ads Konto direkt. Sobald Sie auf Problem beheben klicken, erhalten Sie eine Übersicht aller abgelehnten Anzeigen. Dem Reiter Status können Sie Informationen über den Ablehnungsgrund entnehmen.

Die größten GoogleAds-Fehler

Ursachen für abgelehnte Anzeigen

Woran kann es noch liegen, dass Ihre Anzeige nicht genehmigt wurde? Auf den ersten Blick verstößt sie nicht gegen eine Werberichtlinie und ist doch zulässig.

Probleme mit der Ziel-URL

  • Erreichbarkeit URL
  • keine Reaktion vom Server
  • Seite nicht auffindbar
  • Zugriff blockiert

Vielleicht liegt das Problem auch an Ihrer Zielseite? Zeitweise kann eine URL durch eventuelle technische Wartungsarbeiten nicht mehr erreichbar sein. Dies kommt in der Praxis öfters vor und ist ein häufiger Grund für abgelehnte Anzeigen. Dazu kommt plötzlich keine Reaktion mehr vom Server bei Eingabe dieser URL. Auch kann die Seite momentan nicht auffindbar sein und es wird eine Fehlermeldung angezeigt. Kommt es während der Überprüfung der Google Werbeanzeige bei solchen Zwischenfällen mit der Webseite, kann dies eine Ursache für eine Ablehnung darstellen.

Probleme mit Webseite

  • Ladezeiten
  • Nutzerfreundlichkeit
  • direkter Download
  • Navigation
  • Urheberrecht

Zwar ist die URL erreichbar, aber es können trotzdem einige Probleme im Zusammenhang mit der Webseite auftreten. Durch ewige Wartezeiten bis zur vollständigen Sichtbarkeit der Inhalte der Webseite spricht Google Ihrer Seite eine geringe Nutzerfreundlichkeit zu. Eine unübersichtliche Navigation auf Ihrer Webseite kann auch einen Grund gegen die Anzeige darstellen. Startet nach dem Klick auf die Werbeanzeige ein Download ohne Zustimmung des Nutzers, so ist auch das ein Grund gegen eine Erlaubnis der Anzeige. Weiterhin kann es zu Problemen kommen, wenn urheberrechtliche Verstöße auf der Webseite zu finden sind.

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Probleme mit dem Anzeigentext

  • Groß- und Kleinschreibung
  • Rechtschreibung
  • Grammatik
  • Symbole
  • Zahlen

Treten Formatierungsfehler im Anzeigentext auf, so kann das auch ein Grund für einen Boykott Ihrer Anzeige seitens Google sein. Unbedingt ist auf Groß- und Kleinschreibung zu achten. Es ist nicht erlaubt, alles klein oder groß zu schreiben. Dies würde zwar Aufmerksamkeit auf sich ziehen, aber Google ist daran interessiert, dass sowohl Rechtschreibung als auch Grammatik korrekt angewendet wird. Ebenso vorsichtig ist mit Zahlen oder Symbolen umzugehen und diese nur dezent und sinnvoll zu nutzen.

Neben den ganzen Verboten, gibt es jedoch auch einige Möglichkeiten seine Anzeigentexte im Rahmen der Möglichkeiten zu optimieren. Lesen Sie unseren Blog-Beitrag hier.

Zertifizierung notwendig

  • Zertifizierung Glücksspiele
  • Zertifizierung Veranstaltungstickets

Um bestimmte Anzeigen schalten zu dürfen, verlangt Google eine Zertifizierung. Dies gilt für Anzeigen im Bereich Glücksspiele sowie den Verkauf von Veranstaltungstickets. Dadurch möchte Google seine Nutzer vor einem Betrug schützen.

Malware

Sobald eine für Computer oder Mobilgeräte schädliche Software (Malware) mit Ihrer Webseite in Verbindung gerät, sollten die Alarmglocken schrillen. Denn diese Seiten sperrt Google sofort und für Sie ist es gar nicht so einfach herauszufinden, wo genau der Fehler liegt. Wenn Sie eine solche Meldung erhalten, wenden Sie sich schleunigst an einen Experten.
Denn niemand möchte, dass seine Webseite die Geräte der Nutzer mit beispielsweise Viren belastet. Im schlimmsten Fall können dadurch auch ganze Computersysteme eines Unternehmens stillgelegt werden und mit einhergeht natürlich ein wirtschaftlicher Schaden.

Mit der Search Console von Malware betroffene Seiten identifizieren

Google Search Console

In der Search Console von Google werden Daten zur organischen Auffindbarkeit aufbereitet. Die Anmeldung erfolgt über das Google Konto. Sie erhalten Angaben über die Sicherheit und Informationen zur entsprechenden Richtlinie von Google. Zudem können Sie mit diesem Tool auch die Impressionen sowie Klicks der Anzeige einsehen. Zusätzlich können Informationen zu Ihrer Webseite den Daten entnommen werden.

Fazit

Wir hoffen, wir konnten Ihnen ein wenig bei dem Thema Google Ads Richtlinien weiterhelfen. Sie als Werbetreibende wissen nun, was zu tun ist, falls eine Anzeige nicht freigeschaltet werden sollte. Alle Tipps und Informationen für eine Optimierung der Kampagnen haben Sie erhalten.

Kontaktieren Sie uns gerne, wenn Sie Hilfe benötigen!

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