10 Tipps für die Gründung Ihres Onlineshops

Gründung OnlineshopWer im Internet seine Produkte verkaufen möchte, muss einen Onlineshop gründen. Darüber sollte man sich gut informieren, um Zeit und vor allem Kosten zu sparen. Der E-Commerce hat großes Potenzial, um viel Geld zu verdienen, jedoch muss man einiges beachten, um wirklich erfolgreich zu sein. In diesem Artikel haben wir 10 grundlegende Tipps für die Onlineshop Gründung für Sie zusammengestellt.

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#1 Domainnamen finden

Die Domain Ihres Onlineshops sollte am besten dem Namen Ihres Shops entsprechen. Dabei müssen Sie jedoch auf etwaige Namens- oder Markenrechtverstöße achten, ansonsten riskieren Sie eine teure Abmahnung. Die Top-Level-Domain (TLD) ist ebenso wichtig, wie die Domain selbst. Damit ist die Endung Ihrer Domain gemeint. Die Endungen .com oder .de sind zum Beispiel sehr vertrauenswürdig. .com ist empfehlenswerter, da die .de TLD länder- und sprachenspezifisch ist. Sollte zukünftig eine Expansion in andere Länder geplant sein, ist eine .com TLD in aller Regel unkomplizierter.  Außergewöhnliche Endungen wie .to oder .cc sollten Sie vermeiden, da sie von Google und Nutzern schnell als unseriös eingestuft werden. Die Preisspanne der verschiedenen TLDs ist groß – hier sollte jedoch nicht gespart werden.

Portale, auf denen Sie Domains suchen können sind z. B. uniteddomains, namecheckr und namevine.

#2 Die richtige Software

Zentral für die Gründung eines Onlineshops ist die Software bzw. CMS. Im Internet finden Sie viele Anbieter, die die Erstellung eines Onlineshops möglich machen. Man kann grundsätzlich zwischen drei Systemen unterscheiden:

SAAS (Software as a Service)

Bei dieser Art von Software handelt es sich um Mietshops. Sie bezahlen regelmäßig einen gewissen Betrag an den Anbieter und erhalten dafür einen umfangreichen “Baukasten“ mit dem Sie Ihren Onlineshop nach Belieben gestalten können. Enthalten sind Design-Templates, wichtige Schnittstellen und oft auch das Hosting. Anbieter dafür sind unter anderem 1+1, Jimdo oder Lightspeed. Die Kosten liegen je nach Anbieter bei 10 bis 200 Euro im Monat. SAAS sind einfach für Laien zu bedienen, zeigen aber wenig Flexibilität und lassen sich nur bedingt erweitern. Daher sind solche Shopsysteme am ehesten für kleine Onlineshops geeignet, die keine Individuallösungen brauchen. Wer seinen oder Ihren Onlineshop allerdings langfristig und erfolgreich am Markt führen möchte, sollte sich die nächsten beiden Varianten anschauen.

Open-Source

Open Source Shop-Systeme sind Content Management Systeme, die für den E-Commerce ausgerichtet sind und jedem kostenlos zur Verfügung stehen. Um den Onlineshop einrichten zu können, benötigt es je nach CMS zumindest anfängliche Programmierkenntnisse. Besonders im Bezug auf das reibungslose Warenwirtschafts- und Zahlungssystem im Backend ist oft Profi-Wissen gefragt.  Sind diese nicht gegeben, sollten Sie eine Web-Agentur beauftragen, die sich auf das jeweilige CMS spezialisiert hat. Je nachdem, welche Anforderungen Sie stellen, kann ein Outsourcing dieser Aufgabe bis weit über 10.000 Euro kosten.

Im Prinzip ist ein Open-Source Shopsystem auf jeden Onlineshop anwendbar, jedoch müssen Sie mit deutlich mehr Aufwand rechnen, wenn Sie viele Funktionen individuell anpassen müssen. Für jedes Shopsystem gibt es zahlreiche Plug-Ins, welche kostenlos oder zahlungspflichtig sein können. Diese können die Funktionalität, Usability und die Erfolgsmessung signifikant verbessern und müssen sowohl bei der Wahl des Shop Systems als auch bei der Kostenberechnung berücksichtigt werden.

Eines der am weitesten verbreiteten Open Source Shop-Systeme in Deutschland ist Magento. Diese steht sowohl als kostenlose Community Version zur Verfügung als auch als kostenpflichtige Enterprise Version. Um Magento zu ergänzen, gibt es zahlreiche Extensions von denen einige kostenlos und einige kostenpflichtig sind. Nutzer der Enterprise Version erhalten Support von Magento selbst. Außerdem haftet Magento, sobald finanzielle Schäden durch Ausfall oder Fehler der Software entstehen.

Eine Alternative zu Magento ist Shopware. Die deutsche Software ist in vier Versionen erhältlich. In der kostenlosen Community-Version oder in den kostenpflichtigen Versionen Professional, Professional Plus oder Enterprise Editionletztere ist für besonders große Projekte geeignet. Shopware weist eine gute Usability auf und hat den Vorteil, dass es eine große deutsche Community hat. Auch bei dieser Software gibt es zahlreiche Extensions. Einige wichtige Funktionen sind jedoch nur durch Premium Plugins verfügbar

Weitere nennenswerte Open Source Shop-Systeme sind Woocommerce, Xt:Commerce, Orocommerce, Oxid EShop und Prestashop. Die Open-Source Shopsysteme sind für die Gründung eines Onlineshops generell besonders gut geeignet, da sie ein vorgefertigtes Gerüst bieten, welches sich für die eigenen Wünsche anpassen lässt.

Eigenentwicklung

Es gibt auch die Möglichkeit, einen eigenen Shop zu programmieren. Der Aufwand ist dementsprechend hoch und es sollten nur echte Profis ans Werk. Große Marken wie Zalando oder Adidas leisten sich solche privaten Programmierer und lassen Ihren Shop auf ihre Anforderungen maßgeschneidert einrichten. Die Entwicklungskosten gehen schnell in den sechsstelligen Bereich. Dafür ist das System individualisiert und macht es der Konkurrenz schwierig, dieses zu kopieren. Für die Gründung eines Onlineshops ist die Eigenentwicklung allerdings nicht zu empfehlen, da die Kosten für die Programmierung eines eigenes Shop-Systems extrem hoch sind.

#3 Zahlungsanbieter wählen

Auch die Zahlungsanbieter Ihres Onlineshops sollten mit Bedacht gewählt werden. Der Kunde neigt nämlich dazu, den Kauf abzubrechen, sobald sein bevorzugtes Zahlungsmittel nicht zur Verfügung steht. Für Onlineshops in Deutschland sind folgende Zahlungsmethoden üblich:

  • Kreditkartenzahlung
  • Rechnung
  • Lastschrift
  • PayPal

Wenn Sie Ihren Shop international ausrichten wollen, ist es ratsam, sich über die gängigsten internationalen Zahlungsmethoden zu informieren. Generell gilt: je mehr Zahlungsmethoden Sie anbieten, desto besser, denn so ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein potentieller Kunde die Bestellung storniert, besonders gering. Sie können daher auch neue Zahlungsmethoden aus dem E-Commerce berücksichtigen.

#4 Verlässlicher und schneller Versand

Der Versand ist ein entscheidender Punkt dafür, ob der Kunde sich für Ihren Onlineshop entscheidet oder für einen der Konkurrenz. Denn der Kunde möchte seine Bestellung so schnell wie möglich und unversehrt in den Händen halten. Wenn Sie einen Shop mit einer überschaubaren Anzahl an Bestellungen in der Woche haben, dann können Sie die Pakete ganz einfach selbst zur Post bringen. Ihre Shop-Software stellt Ihnen den Lieferschein aus, Ihr Kunde bekommt die Rechnung zugeschickt und Sie können das Paket abschicken. Wenn Sie jedoch immer mehr verkaufen und die Bestellzahlen steigen, ist es irgendwann schlichtweg unmöglich alle Pakete selbst zu verschicken. Dann benötigen Sie in Ihrem System eine Schnittstelle zu den großen Versandhäusern DHL, Hermes, UPS oder DPD zum Beispiel. Diese bieten umfangreiche Lösungen dafür an. Dabei sendet Ihre Shop-Software die Bestelldaten an die Software des Versandhauses. Dieses stellt dann einen Paketschein mit Sendungsnummer aus, sodass der Kunde den Weg des Pakets nachverfolgen kann. Damit der Paketdienst Ihre Artikel verschicken kann, werden diese regelmäßig bei Ihnen beziehungsweise in Ihrem Lager abgeholt.

Ein Tipp von uns: verpacken Sie die Artikel, die Sie verkaufen, kreativ und mit viel Liebe. Das fördert die Customer Experience und der Kunde neigt dazu, Ihren Shop denen der Konkurrenz vorzuziehen.

#5 Ausgefeilte Usability durch Text und Bild

Ist Ihr Onlineshop besonders nutzerfreundlich ausgelegt, verweilen Ihre Kunden mitunter länger auf Ihrer Seite, lassen sich von Angeboten inspirieren und kaufen schneller und mehr Produkte ein. Aber wie schaffe ich eine gute Nutzerfreundlichkeit? Natürlich muss Ihr Shop sehr professionell aussehen, ansonsten schrecken Sie potentiell Kunden ab. Das können Sie mit ansprechendem Webdesign und einer guten Shop-Software erreichen. Aber der Inhalt ist entscheidend. Hier zwei Punkte, die Sie nicht vernachlässigen sollten:

Professionelle Produktbilder

Sie stehen mit Ihrem Onlineshop ganz am Anfang und haben nur ein begrenztes Budget. Sie denken sicherlich: “Meine Produkte kann ich doch ganz einfach selbst fotografieren – dann spare ich mir einen teuren Fotografen.“ Genau davon raten wir ab, wenn Sie nicht gerade ein talentierter Fotograf sind. An den Produktbildern darf nicht gespart werden, denn diese sind oft der Faktor, der die Kunden zum Kauf in Ihrem Onlineshop überzeugt.

SEO Texte

Die Produktbeschreibungen sind genauso wichtig wie die Produktbilder. Sie werden zwar oft nur überflogen, aber Rechtschreibfehler, komplexe Satzstrukturen und unpräziser Inhalt fallen dennoch schnell auf und werden vom Kunden sehr negativ aufgefasst. Eine Agentur, die für Ihren Onlineshop professionelle Texte schreibt, ist ratsam, aber nicht essentiell. Wenn Sie selbst SEO-Grundlagen beherrschen, ist das ausreichend. Stichwort SEO – Suchmaschinenoptimierung ist im E-Commerce sehr wichtig, gerade zu Beginn. Um bei Google in der organischen Suche zu ranken, müssen die Texte Ihres Onlineshops SEO-optimiert sein. Der Schlüssel zum Erfolg ist hierbei eine gute Keyword-Recherche. Eine WDF/IDF-Analyse ist ebenfalls ratsam. Wenn Sie sich SEO-optimierte Texte für Ihren Onlineshop jedoch selbst zutrauen, sollten Sie bei Ihren Texten auf diese Dinge achten:

  • sprachliche Anpassung an Ihre Zielgruppe
  • präziser Inhalt (Relevanz der Informationen abwägen)
  • Unique Content (niemals von anderen Seiten kopieren)
  • SEO-optimierte Texte für besseres Ranking
  • nicht zu kurz halten, aber auch nicht zu weit ausschweifen

Auch hier: Seien Sie kreativ! Kreative Produktbeschreibungen, die sich von denen der Konkurrenz abheben, bleiben beim Kunden im Kopf.

#6 Daten sichern

Ein Thema, das gerne unterschätzt wird, ist die Datensicherung. Sie sollten daher regelmäßig Backups machen, um im Falle eines Datenverlusts, auf diese zurückgreifen zu können. Da Onlineshops sensible Kundendaten speichern, ist hier besondere Vorsicht geboten. Außerdem sollten Sie, schon bevor solche Fälle überhaupt eintreten, Lösungen parat haben, um einen langen Ausfall Ihres Shops zu vermeiden. Für Ihre Daten bestehen grundsätzlich drei Risiken:

Technischer Ausfall

Technische Ausfälle geschehen in der Regel auf Dateiebene. Zusätzliche Backups der Datenbank des Plaintexts, sorgen für noch mehr Sicherheit. Backups sind bei vielen Hostinganbietern inklusive.

Menschliches Versagen

Beim Programmieren können sich schnell Fehler einschleichen. Um das Risiko solcher Fehler möglichst gering zu halten, sollte man in geringen Abständen Backups machen. Dabei sollten Sie nicht am Speicherplatz sparen.

Cyberangriffe

Hacker greifen manchmal Onlineshops an. Vor solchen Angriffen sind jedoch auch Ihre Backups nicht sicher, es sei denn, Sie erstellen auf Zweit-Servern, die der Hacker nicht finden kann, sogenannte Pull-Backups. Professionelle Hilfe ist bei erhöhtem Risiko von Cyberangriffen sehr ratsam.

#7 Juristische Angriffsfläche minimieren

Im Internet tummeln sich eine Menge Abmahnanwälte, die nur darauf warten, juristische Angriffsfläche bei Unternehmen zu finden. Wenn Sie sich vor der Veröffentlichung Ihres Shops nicht damit auseinandersetzen, sind Sie gefundenes Fressen für diese. Aber worauf müssen Sie überhaupt achten? Wir haben Ihnen einige Punkte aufgelistet:

Domain

Die Domain von Ihrem Onlineshop darf nicht die Rechte bestehender Marken und Unternehmen verletzen. Achten Sie daher darauf, dass Ihre Domain in keiner Weise einer Marke oder einem Unternehmen ähnelt, denn auch wenn Sie nicht identisch mit der Marke ist, kann das aufgrund der Verwechslungsgefahr kostspielige Folgen für Sie nach sich ziehen.

Impressum

In Deutschland besteht laut Telemediengesetz Impressumspflicht für Unternehmen. Das heißt, Sie müssen in Ihrem Onlineshop einen deutlich erkennbaren Verweis zu Ihrem Impressum bereitstellen. Dieses muss immer und unmittelbar erreichbar sein. Folgende Punkte muss ein Impressum enthalten:

  • Name, Anschrift, Rechtsform (bei juristischen Personen), Vertretungsberechtigter
  • E-Mail
  • zuständige Aufsichtsbehörde
  • Einträge in Handels-, Vereins-, Partnerschafts- oder Genossenschaftsregister mit entsprechender Registernummer
  • bei bestimmten Berufen: Kammer, gesetzliche Berufsbezeichnung und Staat, wo Berufsbezeichnung verliehen wurde, Bezeichnung der berufsrechtlichen Regelungen und Information, wie diese zugänglich sind
  • Umsatzsteueridentifikationsnummer nach § 27a des Umsatzsteuergesetzes oder eine Wirtschafts-Identifikationsnummer nach § 139c der Abgabenordnung

AGB

Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) müssen in Ihrem Onlineshop nicht aufgeführt werden. Es ist jedoch ratsam dies zu tun, da sonst die gesetzlichen Regelungen in Kraft treten, die meist den Verbraucher bevorzugen.

Datenschutz

Auch über den Datenschutz müssen Ihre Kunden in Ihrem Onlineshop informiert werden. Dabei müssen Sie den Kunden aufklären, welche Daten gespeichert und wie diese behandelt werden. Vergessen Sie dabei nicht einzelne Programme, wie Tracking Tools oder Social Media Plugins, zu berücksichtigen. Auch hier fallen Daten an, über die Sie Ihre Kunden informieren müssen.

Widerrufsbelehrung

Vom Widerrufsrecht können Kunden nach EU-Gesetz binnen 14 Tage Gebrauch machen. Wenn Sie die Kunden nicht in einer Widerrufsbelehrung über ihr gesetzliches Widerrufsrecht aufklären, verlängert sich das Widerrufsrecht um ein Jahr. Das muss die Widerrufsbelehrung enthalten:

  • Hinweis auf 14-tägige Widerrufsfrist
  • Hinweis auf Folgen eines Widerrufs
  • beigefügtes Musterformular für den Widerruf

Das sind nur einige juristische Punkte, auf die Sie achten sollten. Halten Sie stets Rücksprache mit einem juristischen Berater, um immer auf der sicheren Seite zu sein.

#8 Onlineshop Marketing

Wenn Sie Ihren Onlineshop veröffentlichen, ist das einer von vielen Millionen. Damit Besucher auf Ihren Onlineshop und Ihre Artikel aufmerksam werden, müssen Sie gezieltes Marketing betreiben. Vor dem Launch des Onlineshops sollten Sie also auf jeden Fall eine geeignete Online Marketing Strategie konzipieren, welche auf Ihre Branche, Ihr Produkt und Ihr Budget ausgelegt ist.  Hier ein paar Marketing-Maßnahmen, die Sie bei der Gründung eines Onlineshops in Angriff nehmen könnten:

Suchmaschinenoptimierung

Damit Ihr Onlineshop bei Google oder Bing rankt, müssen Sie Ihre Texte SEO-optimieren. Beauftragen Sie entweder eine Agentur damit oder eignen Sie sich selbst ausreichend Grundlagen dafür an.

Social Media

Machen Sie auf Social Media auf sich aufmerksam – Facebook, Instagram, Twitter und Co. zum Beispiel. Dort tummeln sich potentielle Kunden, die noch nichts von Ihrem Shop wissen und möglicherweise Ihre Produkte kaufen möchten. Erstellen Sie geplante Social Media Marketing-Kampagnen, um so viel Reichweite wie möglich zu generieren. Auch hier kann eine Agentur professionelle Hilfe leisten.

Gütesiegel

Viele Nutzer sind skeptisch gegenüber unbekannten Onlineshop Anbietern. Bauen Sie Vertrauen durch TÜV- oder Trusted-Shops-Siegel auf. Sammeln Sie außerdem positive Kundenbewertungen für Ihren Onlineshop und Ihre Artikel, um den Kunden so vertrauenswürdig wie möglich zu erscheinen und verwenden Sie diese Siegel und Kundenbewertungen auch für Ihr Marketing.

Newsletter

Der Klassiker im Marketing. Bieten Sie einen regelmäßigen kostenlosen Newsletter an. So können Sie Ihre Kunden über neue Produkte und Angebote informieren und diese zum Kauf animieren. Um möglichst viele Newsletter-Abonnenten zu generieren, eignen sich Rabattaktionen besonders gut. Zum Beispiel: “Für jede Anmeldung erhalten Sie 10% Rabatt auf Ihre nächste Bestellung!“

#9 Kundenservice

Im Internet hat der Kunde die Möglichkeit, mit wenigen Klicks die verschiedenen Angebote zu vergleichen. Kaufentscheidend ist dabei meistens der Preis. Damit jedoch ein Käufer langfristig Kunde Ihres Unternehmens ist, müssen Sie einen guten Kundenservice bieten und den Kunden zufriedenstellen. Auch bei der Gründung eines Onlineshops muss an einen reibungslosen Kundenservice gedacht werden. So schaffen Sie mehr Bestandskunden, die mehrmals in Ihrem Onlineshop einkaufen werden.

Aber wie gestalten Sie einen guten Kundenservice in Ihrem Onlineshop? Eine gute Erreichbarkeit und Freundlichkeit so wie Kulanz und Verständnis sind der Schlüssel zum guten Kundenservice.

Auch der Retourenprozess ist ein Faktor für mehr Kundenzufriedenheit. Je einfacher die Abwicklung, desto besser. Geben Sie außerdem dem Kunden die Möglichkeit, Kritik zu äußern.

Und seien Sie nicht zu kleinlich – wenn Sie in manchen Fällen Kunden auch wenige Tage nach Verfall des Widerrufsrechts ermöglichen, den gekauften Artikel zurückzuschicken, dann schadet das Ihrem Onlineshop wohl kaum. Im Gegenteil – oft sind gerade diese Kunden in Zukunft besonders loyal, da sie diesen Kundenservice zu schätzen wissen.

#10 Alternative: Ebay und Amazon

Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Sie wirklich einen eigenen Onlineshop gründen wollen, dann sollten Sie vielleicht auch die Alternativen Ebay und Amazon ins Auge fassen. Hier eine Übersicht über Vor- und Nachteile bei einem Onlineshop auf Ebay oder Amazon:

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Vorteile

  • kostengünstig
  • geringer Zeitaufwand für das Erstellen des Shops
  • schnell, große Reichweite
  • kein aufwendiges Marketing notwendig
  • Plattform übernimmt Versand
  • geringere juristische Angriffsfläche, sofern Sie sich an die Geschäftsbedingungen der Plattform halten

Nachteile

  • große Konkurrenz, wenn Sie nicht gerade Nischenprodukte anbieten
  • keine Flexibilität und Individualität
  • Abhängigkeit (Risiko von großen Streiks)
  • Antwort innerhalb von 24h, sonst schlechte Bewertung
  • bei Nichteinhaltung der Anforderung droht Sperrung des Händlerkontos
  • Anteil an Gewinn muss an Plattform gezahlt werden
  • keine eigene Webpräsenz – schwierig für Etablierung der Marke und des Shops

Fazit: Onlineshop oder Amazon bzw. Ebay?

Die Antwort zu dieser Frage können wir Ihnen nicht abnehmen. Sie müssen selbst abwägen, welche Prioritäten Sie setzen und wie groß Ihr Budget ist. Vielleicht können Sie ja sowohl einen eigenen Onlineshop, als auch einen Amazon- oder Ebay-Shop gründen und damit besonders viel Reichweite generieren. Wichtig ist jedoch immer, dass Sie Ihre Kosten realistisch kalkulieren, bevor Sie Ihren Onlineshop gründen, damit Sie so wenig Risiko wie möglich eingehen. Ein Onlineshop erfordert eine professionelle Herangehensweise und Sie können ihn nicht “von heute auf morgen“ gründen. Es bedarf eine gute, detail-orientierte Planung und viel Leidenschaft und Geduld.

Als Digitalagentur helfen wir Ihnen gerne bei Fragen und Bedenken weiter.

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