Leads kaufen – Warum Leadkauf ein gravierender Fehler ist

Beitragsbild Leads kaufen

Leads kaufen – dass Sie damit langfristige Marketingerfolge einheimsen können, ist ein absoluter Irrglaube. Generieren Sie Leads ausschließlich selber, denn dann sind Sie auf der sicheren Seite und haben qualitativ hochwertige Kontaktdaten, die die User Ihnen freiwillig überlassen haben. Ihr Vertrieb kann nur gewinnen und von der ordentlichen Pflege der Kontaktdaten profitieren.

Warum Sie Leads lieber organisch generieren sollten, welche Arten von Leads es gibt und wie Sie den CPL (Cost per Lead) errechnen, erfahren Sie in diesem Blogbeitrag.

Unser Team hat ein E-Book inklusive einer Checkliste zur Buyers Journey  verfasst. Hier erfahren Sie auf 10 Seiten, wie und wann Sie Ihre potenziellen  Kunden am besten ansprechen - hier klicken und herunterladen!

Was ist ein Lead?

Der Begriff Lead stammt aus dem Marketingbereich und kommt von dem englischen Wort to lead (führen). Als Lead wird demnach ein Interessent bezeichnet, der mit Ihrem Unternehmen in Kontakt getreten ist, sowie seine Kontaktdaten hinterlassen hat. Diese Daten können im Anschluss für weitere Marketingaktivitäten genutzt werden, weil der Interessent durch weitere Stationen des Flywheels von Ihnen geführt wird. Eine Konvertierung vom Interessenten hin zum Lead kann demnach schon bei einem Download oder bei einem Einkauf erfolgen. Achten Sie darauf, Leads mithilfe von Lead Nurturing kontinuierlich zu pflegen.

Arten von Leads

Es gibt zwei unterschiedliche Arten von Leads: Cold Leads und Warm Leads. Sie differenzieren sich dadurch, dass sie auf verschiedene Weisen mit dem Unternehmen in Kontakt stehen und das Interesse für Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung maßgeblich voneinander abweichen kann. Im Verlaufe der Buyers Journey können jedoch beide Lead-Typen zum Kaufabschluss gelangen.

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Unterschied warm leads cold leads

Cold Leads

Prinzipiell sind bei den Cold Leads die Erfolgschancen erstmal geringer, da diese weniger hochwertige Leads beschreiben. Aber das kann sich schnell ändern! Sobald Sie im Laufe der Kundenreise beispielsweise durch einen E-Book Download weiter mit Ihrem Unternehmens in Kontakt sind und das E-Book als hilfreich empfunden haben, kann sich direktes Kaufinteresse entwickeln.

Bei einem Download muss der Interessent via Opt-in zustimmen, dass Sie seine Kontaktdaten für werbliche Zwecke nutzen dürfen. Achten Sie darauf, dass dies immer klar und deutlich neben den Auswahlkästchen beschrieben wird.

Warm Leads

Das Gegenstück zu den Cold Leads bilden die Warm Leads, welche hochwertige potenzielle Kunden abbilden. Ohne dafür eine Gegenleistung in Form eines kostenlosen E-Books zu erhalten, geben diese Lead-Typen freiwillig Ihre Daten ab. Diese Personen haben ehrliches Interesse an den Leistungen oder Produkten des Unternehmens, daher stehen die Kaufabschlussschancen auf einem guten Stern.

Was bedeutet Leadgenerierung?

Doch wie sind diese Leads überhaupt mit Ihrer Firma in Kontakt getreten? Ganz einfach: durch eine hervorragende Leadgenerierung Ihrerseits. Leadgenerierung meint, dass mithilfe einer optimal durchgeführten Online-Marketing-Strategie eine Verbindung zwischen potenziellen Interessenten und dem Unternehmen erzeugt wurde. Für die Generierung neuer Leads online nutzen Sie Ihre Webseite, den Blog und Social-Media-Kanäle und versehen alles mit CTAs. Nicht mehr das herkömmliche Push-Marketing zieht neue User vermehrt an, sondern via Pull-Marketing steigern Sie die Anzahl Ihrer Leads gewaltig.

Lesen Sie außerdem unseren Blogbeitrag “5 Tipps für bessere Leadgenerierung” und erhalten noch weitere Insidertipps und eine fachmännische Beratung, die Sie zu besseren Leads führen.

Darum kein Leadkauf

Warum sollten Sie auf keinen Falls Leads kaufen? Mit einem Kauf von Leads bewegen Sie sich direkt innerhalb einer rechtlichen Grauzone. Nach der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) sind personenbezogene Daten besonders geschützt und dürfen nicht ohne Einwilligung der Nutzer verwendet werden. Deshalb ist der Leadkauf besonders im B2C Bereich problematisch. Leads zu kaufen kostet in erster Linie Geld. Geld für das Sie in den meisten Fällen nicht einmal qualitative Daten geliefert bekommen. Dann könnten Sie Ihr Marketingbudget gleich zum Fenster hinauswerfen,

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Langfristig sparen Sie also auch keine Zeit durch gekaufte Kontaktdaten, sondern geraten in eine rechtliche und moralische Zwickmühle. Daher ist es im Marketing unglaublich wichtig, als Unternehmen authentisch und vor allem vertrauensvoll zu wirken. Das wird allerdings nur durch eigens generierte Leads geschehen, welche positive Erfahrungen weitergeben.

Bezahlter Leaderwerb und die dazugehörigen Mailadressen gestaltet sich auch als eine schwierige Angelegenheit. Gekaufte Adressen sind prädestiniert für den Spam-Ordner und somit werden Mails automatisch als Spam markiert und finden sich auf der sogenannten Blacklist wieder. E-Mail-Adressen auf dieser Liste werden automatisch geblockt.

Cost per Lead

Leads sind wichtig, um die Marketingkosten im Überblick behalten zu können. Anhand des CPL-Modells (Cost per Lead) wird der Betrag ermittelt, der pro Lead investiert werden muss. Diesen erhalten Sie, indem Sie die Ausgaben für die Werbung aller Leads durch die Gesamtanzahl der Leads dividieren. Nachfolgende Abbildung zeigt die CPL-Formel:

Berechnung cpl cost per lead

Die Leadpreise werden in Euro angegeben. Damit erhalten Sie als Ergebnis den Betrag, den Sie für einen qualifizierten Kontakt (Pay per Lead) aufbringen müssen.

Die Checkliste zur Buyers Journey

Auf gekaufte Leads verzichten und Alternativen nutzen

Setzen Sie statt auf Leadbezahlung auf ein sorgfältiges Lead Management, das langfristig gesehen Ihren Kundenstamm wachsen lässt und die Anbieter von Leaddatenbanken alt aussehen lässt. Denn ein kostenpflichtiger Leaderwerb bringt nahezu keine konkreten Vorteile mit sich, sondern sorgt mitunter für eine schlechte Abschlussquote. Gekaufte Nutzerdaten von anderen Seiten sind nur schwer zu überprüfen und möglicherweise erhalten Sie nichtmals die Informationen, die Sie für Ihre Marketingkampagne brauchen.

Investieren Sie in Qualität mit eigener Leadgenerierung und trennen Sie sich von der Masse an Leads, die Sie durch Bezahlung erhalten würden. Sprechen Sie qualifizierte Neukunden an, die Ihren Umsatz nachhaltig in die Höhe schießen lassen und erreichen Sie diese via Google oder einem sozialen Netzwerk.

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Das sind die erfolgversprechendsten Alternativen zum Kauferwerb von Leads:

  • Erstellung von Landingpages
  • SEA Kampagnen
  • SEO Kampagnen
  • Social Media Werbung

Marketinglisten erstellen Sie ganz einfach mithilfe eines CRM Tools wie HubSpot. Eine unternehmenseigene Datenbank inklusive Datensätze von potenziellen Kunden sollte Ihr Marketing Ziel im Bereich Leadgenerierung darstellen.

Sie benötigen Unterstützung im Bereich Leadgenerierung und suchen nach einer langfristigen Alternative zum kostspieligen Leaderwerb?

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Häufige Fragen

Was ist mit Leads kaufen gemeint?

Mit gekauften Leads ist der Einkauf von Kontaktdaten gemeint. Diese sind aber in den meisten Fällen nicht qualitativ hochwertig und lassen sich schlecht überprüfen.

Was bedeutet CPL?

Mit der Abkürzung CPL sind die Kosten pro Lead (Cost per Lead) gemeint. Diese errechnen sich aus den Gesamtausgaben der Werbeausgaben für die Leads und der Anzahl der Leads.

Gekaufte Leads oder eigene Leadgenerierung?

Für einen langfristigen Erfolg sollten Sie unbedingt kostenpflichtigen Leaderwerb absehen und auf eine eigenständige Leadgenerierung setzen.

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