SEO – Rankings verbessern durch Suchmaschinenoptimierung

Suchmaschinenoptimierung bleibt auch im Jahr 2020 ein heißes Thema im Online Marketing. Ebenfalls unverändert bleibt, dass die Optimierung der eigenen Website für Suchmaschinen für viele Einsteiger, aber auch gestandene Unternehmen ein Rätsel darstellt. In diesem Blogartikel verraten wir Ihnen, wie Sie mit 10 einfachen Regeln, Ihre Website und Inhalte für Suchmaschinen optimieren und somit Top-Platzierungen in den Rankings und den Suchergebnissen von Google und Co. erreichen können. Dabei nennen wir Ihnen ebenfalls die wichtigsten kostenlosen Tools, die Sie für die Optimierung Deiner Inhalte benötigen.

Rankings verbessern durch Suchmaschinenoptimierung

Was versteht man unter SEO?

SEO ist ein Akronym für Search Engine Optimization. Im Deutschen wird SEO als Suchmaschinenoptimierung übersetzt und ist Teil des Online Marketings. Das grundsätzliche Ziel von SEO-Maßnahmen ist durch Optimierung der Inhalte auf Ihrer Website, aber auch außerhalb der Seite, die Auffindbarkeit der Website durch systematische Maßnahmen zu steigern. Durch SEO schaffen es Unternehmen, dass die eigene Website in den Rankings von Google steigen kann. Zur Suchmaschinenoptimierung zählt einerseits die Bereitstellung von qualitativ hochwertigem Content, andererseits sollte aber auch nicht der technische Aspekt von Webseiten außer Acht gelassen werden.

Suchmaschinenoptimierung wird grundsätzlich in zwei Kategorien eingeteilt:

  • On-Page-SEO: Hierzu zählt alles, was auf der eigenen Seite optimiert werden kann. In den Teilbereich On-Page-SEO fallen neben gutem Content, internen Verlinkungen und aussagekräftigen Title-Tags und META-Descriptions auch Bilder-SEO, die Technik und vieles weitere.
  • Off-Page-SEO: Beim Off-Page-SEO geht es überwiegend um den Aufbau eines organischen Linkprofils. Die Qualität und die Anzahl der eingehenden Links hat immer noch großen Einfluss auf die Rankings der Google Search und anderen Suchmaschinen. 

Warum ist SEO relevant?

Suchmaschinen wie etwa Google, Bing, DuckDuckGo stellen für die meisten Menschen den Einstieg ins Internet dar, da viele Browser eine der genannten Suchmaschinen als Startseite vordefiniert haben. Deshalb beginnt ein Großteil jeder Sitzung mit einer Suchanfrage. Nicht umsonst hat es das Verb “googeln“ bis in den Duden geschafft. Alleine daran merkt man, wie wichtig Suchmaschinen für unseren alltäglichen Gebrauch sind. So nutzt jedem Betreiber einer Website selbst die informativste und schönste Seite nichts, wenn sie von der Google Search nicht gefunden wird. 

Des Weiteren können für Unternehmen die organischen Suchergebnisse betriebswirtschaftlich entscheidend sein. Je weiter hinten man in den Rankings der Suchmaschinen landet, desto irrelevanter wird man für den potenziellen Kunden.

Wie Sie nun erfolgreich die Optimierung Ihrer Website für Google & Co. vornehmen und somit in den Rankings steigen können, verraten wir Ihnen im Folgenden.

SEO-Tipp 1: Optimierung der Ladegeschwindigkeit

Kein Mensch steht gerne in einer Schlange und wartet bis man endlich an der Reihe ist. Genauso verhält es sich im Internet. Jeder Nutzer will seine Informationen in sekundenschnelle bereitgestellt bekommen oder so schnell wie möglich seine Bestellung tätigen. Studien zeigen, dass Wartezeiten von nur 3 Sekunden dazu führen, dass 40 % der User abspringen. Dies macht deutlich, wie viel Umsatz eine Website liegen lässt, die keinen Wert auf die Optimierung der Ladezeiten legt.

Doch nicht nur Nutzer hassen es zu warten. Google und die anderen Suchmaschinen sehen es genauso. Wertvolle Crawling-Ressourcen werden von Google in schnelle Seiten investiert, anstatt sie an langsame zu verschwenden. Aus diesem Grund stellt der PageSpeed einen entscheidenden Rankingfaktor dar und sollte immer bei der Suchmaschinenoptimierung Ihrer Website beachtet werden.

Als Tools haben sich die hauseigenen Google-Werkzeuge als sehr hilfreich herausgestellt. Um Ihnen einen ersten Überblick über Ihre Website zu verschaffen, kannst Sie “PageSpeed Insights nutzen.

Ergebnisse von PagespeedinsightsNeben einer ersten Bewertung der Geschwindigkeit für die mobile und Desktop-Version werden Ihnen konkrete Vorschläge für eine Optimierung mit Handlungsanweisungen gemacht.

Dieselben Daten bezüglich dem PageSpeed liefert das Tool “Lighthouse“. Es kann als Erweiterung Google Chrome genutzt werden, ist aber auch im Chrome-Browser schon integriert und wird über die Chrome Entwicklertools erreicht (F12 → Audits → Generate Report).

Ergebnisse von LighthouseNeben der Performance analysiert das Tool weitere Aspekte der jeweiligen Website. Somit ist es ein willkommenes Werkzeug bei jeder Suchmaschinenoptimierung.

Ein weiteres Tool zur Überprüfung der Geschwindigkeit Ihrer Seite stellt “Gtmetrix dar. Auch hier erhält man eine Übersicht mit den wichtigsten Daten. Neben dem Pagespeed Score stellt das Tool auch den YSlow Score bereit. Auf konkrete Handlungsanweisungen muss man aber verzichten.

Testergebnisse von Gmetrix für den PagespeedEs gibt also eine Menge kostenloser Tools, die es ermöglichen, die Seitengeschwindigkeit der eigenen Website, aber auch der Webseiten der Konkurrenz zu testen. Somit steht der Suchmaschinenoptimierung nichts mehr im Wege und die Rankings von Google und weiteren Suchmaschinen können erklommen werden.

SEO-Tipp 2: Seiten auf den Mobile-First-Index optimieren

Google kündigte mit dem Mobile-First-Index schon im November 2016 an, dass zukünftig für die Bewertung der Suchergebnisse, die mobile Version einer Seite an erster Stelle stehen wird. Die Umsetzung fand dann im Jahr 2018 statt. Deshalb ist es von herausragender Bedeutung, dass Sie schon zu Beginn an die Optimierung der mobilen Website denken. Als besonders hilfreich dabei stellt sich wieder ein hauseigenes Tool von Google heraus. Mit “MobileFriendly können Sie schnell und ohne Umwege die mobile Darstellung Ihrer Inhalte testen und so kontrollieren, ob diese noch einer Optimierung bedürfen.

Übersicht, ob eine Seite für den mobilen Gebrauch optimiert istWichtig für die Suchmaschinen ist dabei, dass Ihre Website schon im Responsive Design aufgebaut ist, das heißt, dass die Darstellung der Website sich dem Bildschirm automatisch anpasst. Um die verschiedenen Darstellungen zu testen, hat der Google Chrome-Browser wieder eigene Bordmittel in den Entwicklertools. Mit einem Klick können Sie das Aussehen Ihrer Seite auf verschiedensten Geräten überprüfen.

Auswahl der Darstellung bei Google ChromeSolltest Sie kein responsive Design verwenden, kommt es definitiv zu einer Abstrafung seitens Google. Dabei ist es egal, wie gut Ihre Inhalte sind. Achten Sie also bei der Suchmaschinenoptimierung auf die mobile Darstellung Ihrer Inhalte.

SEO-Tipp 3: Sicherheit der Webite

Bevor Sie an die SEO-Optimierung Deines Contents gehen, sollte als Erstes das technische Gerüst Ihrer Website stehen. Von wichtiger Bedeutung ist dabei die Sicherheit. In 2014 wurde von Google bestätigt, dass eine sichere HTTPS-Verbindung einen SEO-Ranking-Faktor darstellt. Darüber hinaus macht der von Google vertriebene Chrome Browser durch ein Symbol deutlich, dass HTTP-Verbindungen von Google als unsicher eingeschätzt werden. Dabei erscheint sogar die Anzeige: “Die Verbindung zu dieser Website ist nicht sicher“.

Anzeige von Google Chrome bei einer unsicheren SeiteDas würde in der heutigen Zeit selbst den leichtsinnigsten Nutzer verschrecken. Aber auch Google sieht unsichere Seiten nicht gerne und straft Webseiten wegen mangelnder Sicherheit rigoros ab. Aus diesem Grund stellt der Umstieg von HTTP auf HTTPS eine wichtige Maßnahme bei der Suchmaschinenoptimierung dar. Dabei ist eine Umstellung auf eine HTTPS-Verbindung keine große Sache und bereits mit wenigen Klicks erledigt. Um Rankingverluste bei Google zu vermeiden, sollten Sie aber nicht vergessen, entsprechende Weiterleitungen einzurichten. 

SEO-Tipp 4: Einzigartigen Content kreieren

Um nicht nur die User, sondern auch Google auf Ihre Website aufmerksam zu machen, ist immer noch Content mit Mehrwert das wichtigste Signal. Um einen SEO-optimierten Text zu kreieren, der Nutzern und Suchmaschinen gleichermaßen zufriedenstellt, solltest Sie folgende einfache SEO-Regeln beachten.

Einzigartigen Content kreieren

Jeder Text im Internet sollte einzigartig sein. Sogenannter Duplicate Content, also das Vorhandensein von gleichen bzw. identischen Inhalten auf verschiedenen Webseiten, ist Gift für die Rankings bei den Suchmaschinen. Deshalb sollte bei der Suchmaschinenoptimierung streng darauf geachtet werden, eigenen Content zu erstellen und nicht mit Plagiaten zu arbeiten. Durch eine kurze Recherche in der Google Search finden sich eine Menge Anbieter, die eine kostenlose Plagiatsprüfung der Inhalte Ihrer Website anbieten.

Dem Nutzer und nicht Google einen Mehrwert bieten

Der bereitgestellte Content sollte sich immer nach dem Nutzer richten und idealerweise zu seinem Problem eine Lösung anbieten. Der Nutzer sollte dementsprechend auf Ihrer Seite genau die Information finden, nach der er gesucht hat. Bevor man also Content erstellt, muss man sich immer folgende Fragen stellen:

  • Wie kann ich dem Nutzer helfen?
  • Welches Problem löse ich für den Nutzer?

Das Bereitstellen von Mehrwert sollte bei der Erstellung von weiterem Content ganz oben auf der Agenda stehen und stellt somit eine wichtige Säule der Suchmaschinenoptimierung dar.

Eine Struktur in den Textaufbau bringen

Bevor es an die Texterstellung geht, sollte zuallererst ein Plan stehen. Drauflosschreiben führt in manchen Fällen zwar auch zum Ziel, häufig wirkt der entstandene Content aber eher wirr und ziellos. Deshalb sollten Sie einige Regeln beim Erstellen Ihrer Inhalte beachten:

  • Verwenden Sie kurze und prägnante Sätze. So erhöhen Sie die Lesbarkeit Ihres Textes und halten somit die Nutzer auf Deiner Website.
  • Nicht zu lange Absätze schreiben. Auch hier gilt die Faustregel kurz und knackig.
  • Mit Überschriften arbeiten. So bringt man nicht nur Struktur in die Inhalte, sondern nimmt auch den Nutzer an die Hand.
  • Listen und Aufzählungen verwenden, um Anweisungen oder Hinweise unterzubringen. 
  • Bilder verwenden, um den Text aufzulockern.

Empathische Formulierungen verwenden

Versetzen Sie sich in die Haut des Nutzers und versuchen Sie immer seinen Standpunkt zu verstehen und einzunehmen. Sprechen Sie weniger über sich, sondern erklären Sie dem User, wie Sie ihm in der Situation helfen können.

Verwende die passenden Keywords

Das Verwenden der passenden Keywords darf natürlich nicht außer Acht gelassen werden. Sonst wird es für Google und Co. schwer zu erkennen, um welches Thema sich Ihre Website dreht. Jedoch sollten Kennzahlen wie Keyword-Dichte auf jeden Fall vermieden werden. Nicht vergessen: Sie schreiben für den User, nicht für die Suchmaschine.

Als Fazit gilt also: Content ist das A und O bei der Suchmaschinenoptimierung. Jedoch sollte dabei weder Ihr Unternehmen noch die Suchmaschine, sondern der Nutzer im Mittelpunkt stehen. Mit Know-how, Problemlösungen und Mehrwert für den Kunden punktet Ihre Seite im Netz. Zu einer guten Website gehört aber mehr als nur Text. Auch Bilder, Videos, E-Books oder Whitepaper bieten dem Nutzer ein insgesamt befriedigendes Erlebnis und lassen Ihre Rankings in die Höhe schießen.

SEO-Tipp 5: Title-Tags optimal nutzen

Nachdem der Content erstellt ist, besteht die nächste Aufgabe aus dem Erstellen von sinnvollen HTML-Title-Tags. Diese spielen bei den über 200 SEO-Rankingfaktoren von Google immer noch eine entscheidende Rolle und sollten deshalb bei der Suchmaschinenoptimierung immer Beachtung finden. 

Den Title-Tag können SIe im Quelltext oder in den Suchergebnissen nachschauen. Die einfachste Möglichkeit zur Überprüfung ist aber der Browser. Der Tab zeigt Ihnen den Title an. Ist dieser abgeschnitten , reicht es mit dem Mauszeiger eine Sekunde auf dem Tab zu bleiben:

HTML Title Anzeige in Google ChromeBeachten Sie folgende Punkte bei der Erstellung des Title-Tags bei der Suchmaschinenoptimierung:

  • Für jede URL muss ein individueller Title erstellt werden.
  • Das relevanteste Keyword muss so weit wie möglich vorne stehen. Idealerweise positionierst Du es an erster Stelle.
  • Damit der Title nicht abgeschnitten wird, sollte er nicht länger als 70 Zeichen sein.
  • Der Nutzer wird von dem Title zum Besuch der Seite animiert werden.

SEO-Tipp 6: META Descriptions optimieren

Die META Descriptions gehören im Gegensatz zu den Titles nicht zu den direkten SEO-Ranking-Faktoren. Ebenfalls sind sie nicht direkt sichtbar. Jedoch ist es für jeden mithilfe des Quellcodes möglich, die META-Descriptions einzusehen. Entscheidender ist aber, dass sie direkt unter den Suchmaschinenergebnissen erscheinen. Durch eine individualisierte und angepasste META Description können Sie also direkten Einfluss auf die Klickrate der Nutzer nehmen. Deshalb fehlen angepasste Descriptions bei keiner Suchmaschinenoptimierung.

Meta Descriptions Anzeige bei Google ChromeDie Optimierung einer META Description folgt diesen einfachen Regeln:

  • Die Beschreibung darf maximal 150 Zeichen und sollte minimal 80 Zeichen lang sein. Bei einer Überschreitung der 150 Zeichen wird die Description abgeschnitten.
  • Das Keyword muss wieder so früh wie möglich am Anfang stehen. Idealerweise folgt es in den letzten 80 Zeichen nochmal.
  • Die Beschreibung muss kurz, informativ und werblich sein. Eine Call-to-Action folgt am Ende, um die Klickrate zu erhöhen.
  • Sonderzeichen und Emojis heben Dich aus den Suchergebnissen hervor. Dabei sollte aber ein gesundes Mittelmaß gefunden werden und nicht die komplette Beschreibung aus Emojis bestehen.

SEO-Tipp 7: Überschriften optimal einsetzen

Eine optimale Überschrift dient zuallererst der Strukturierung Ihres Contents. Dabei sollte immer die Hierarchie von H1 – H6 (wobei “H“ für Heading steht) beachtet werden. Diese Hierarchie erfüllt nebenbei aber auch noch andere Aufgaben bei der Suchmaschinenoptimierung. Die H1-Überschrift darf nur einmal auf der Seite vorkommen und stellt die Wichtigste dar. Dementsprechend wird die H6-Überschrift als am wenigsten wichtig angesehen. Zu beachten ist, dass zwar jede Ebene vorkommen kann, jedoch nicht muss. Um Ihre Überschriften optimal zu gestalten und es dem Nutzer so leicht wie möglich zu machen, achten Sie bei der Suchmaschinenoptimierung auf folgende Regeln:

  • Ihre Überschriften sollten konsistent zu Ihren META Descriptions und Title-Tags sein.
  • Verwenden Sie bei der Suchmaschinenoptimierung nicht zu lange Überschriften, sondern bleiben Sie kurz, aber prägnant.
  • Bleiben Sie immer informativ.
  • Verwenden Sie Keywords in den Überschriften. Das wichtigste Keyword der Website muss in der H1 stehen.

SEO-Tipp 8: Bilder-SEO nutzen

Google und andere Suchmaschinen sind schon lange nicht nur auf Text ausgelegt. Bilder fließen mittlerweile ebenfalls in die Rankings ein und sollten deshalb keinesfalls bei der Suchmaschinenoptimierung vernachlässigt werden. Dabei raten wir Ihnen auf folgende Punkte zu achten:

  • Beachten Sie die Dateigröße Ihrer Bilder. Je schneller das Bild geladen wird, desto schneller lädt Ihre Seite im Allgemeinen, was wiederum dem PageSpeed entgegenkommt. Achten Sie aber darauf, dass Sie die Bilder nicht zu stark komprimieren, da sie sonst verschwommen erscheinen.
  • Eine Rolle spielt ebenfalls der Dateiname Ihrer Bilder. Durch kryptische Namen wie reine Zahlenfolgen oder einen Mix aus Buchstaben, verwehren Sie den Bildern ein gutes Ranking. So sollte ein Bild mit einem roten Tisch auch den Dateinamen roter-tisch.jpg tragen.
  • Auch Bilder haben Title-Tags. Diese sollten Sie genauso optimieren wie die Title-Tags Ihrer Seiten. Idealerweise verwenden Sie hier ein Keyword.
  • Das Alt-Attribut sollte ebenfalls nicht stiefmütterlich behandelt werden, da es zu den direkten Ranking-Faktoren zählt. Nebenbei beschreibt es das Bild, falls es aus technischen Gründen im Browser nicht dargestellt wird oder Menschen es durch eine Sehbehinderung nicht sehen können. Im Alt-Attribut sollte ebenfalls ein relevantes Keyword untergebracht werden.

SEO-Tipp 9: Erstellen eines organischen Linkprofils

Nachdem die vorherigen Regeln sich überwiegend auf On-Page-SEO konzentriert haben, beschäftigen wir uns nun mit Off-Page-SEO. Sollten Sie alle vorher beschriebenen Tipps befolgt und Inhalte erstellt haben, die nicht nur für Google, sondern auch für den Nutzer relevant sind, werden Sie ohne Probleme Backlinks von anderen Webseiten erhalten. Jedoch sollten Sie bei Backlinks im Hinterkopf behalten: Qualität kommt immer von Quantität. Für Google ist ein Link von einer vertrauenswürdigen Seite mehr wert als 100 von unseriösen. Im Gegensatz sogar können sogenannte Spam-Links von unseriösen Webseiten langfristig mehr Schaden anrichten als Vorteile bringen und Dich einige Plätze in den Suchergebnissen von Google kosten.

SEO-Tipp 10: Was Du auf jeden Fall vermeiden solltest

Auf den Begriff Black-Hat-SEO ist jeder schon mal gestoßen, der sich mit dem Thema Suchmaschinenoptimierung auseinandergesetzt hat. Unter Black-Hat-SEO versteht man gewisse unlautere Maßnahmen, die Lücken in den Algorithmen der Google Search und anderen Suchmaschinen ausnutzen, um in den Suchergebnissen bessere Rankings zu erzielen. Als Google noch in den Kinderschuhen steckte, konnte man mit Black-Hat-SEO hervorragende Ergebnisse erreichen. Auch heutzutage kann mithilfe von Black-Hat-SEO schnell kurzfristige und günstige Erfolge erzielen. Jedoch verstößt man durch solche SEO-Maßnahmen gegen die Richtlinien von Google und den anderen Suchmaschinen und riskiert eine saftige Abstrafung, die mehr als nur einen Ranking-Absturz bedeuten kann. Die Abstrafung kann so weit gehen, dass man komplett aus dem Suchindex fliegt und somit aus den Suchergebnissen der Google Search verbannt wird.

Black-Hat-SEO kann On-Page, aber auch Off-Page betrieben werden. So zählt zum Beispiel das Vollstopfen der Website mit unsichtbarem Text, Keyword-Stuffing, womit der maßlose Gebrauch von Keywords gemeint ist, aber auch der Linkkauf oder -tausch zu den nicht gerne gesehen SEO-Maßnahmen.

Als Black-Hat wird auch das sogenannte Google Bowling verstanden. Darunter fallen SEO-Taktiken, die nicht die eigene Website bei Google nach oben bringen, sondern die Konkurrenz schwächen sollen. Dazu zählen in etwa die Einträge von Konkurrenzwebseiten auf Linkfarmen, die zu einer Abstrafung von den Suchmaschinen führen.

Durch wiederkehrende Core-Updates schafft Google es, dass Black-Hat-SEO schnell von den Suchalgorithmen erkannt und dadurch unbrauchbar wird.

Fazit zur Suchmaschinenoptimierung

SEO zählt mittlerweile zu den wichtigen Marketing-Tools. Dieser kleine Leitfaden mit unseren SEO-Tipps konnte Ihnen hoffentlich die Angst vor der Suchmaschinenoptimierung nehmen. Außerdem merken Sie, dass Optimierung Ihrer Inhalte weit mehr ist, als das Vollstopfen von Content mit Keywords. 

Behalten Sie immer im Hinterkopf, dass SEO eine langfristige Angelegenheit ist und dabei die Ergebnisse eine gewisse Zeit auf sich warten lassen. Sollten Sie aber unsere SEO-Tipps beachten, sich von Black-Hat-SEO fernhalten und den User immer in den Vordergrund stellen, werden Sie langfristig nachhaltigen Erfolg haben und mit Ihrer Seite die Rankings bei Google erklimmen. 

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