Verzicht auf SEO-Contests: SEO ist kein Sprint!

SEO Contest

SEO-Wettbewerbe erfreuen sich einer immer größeren Beliebtheit und das ist auch nicht verwunderlich. Immerhin ist die Suchmaschinenoptimierung eine der bedeutendsten Stellschrauben, um als Unternehmen im Internet erfolgreich zu sein. Doch vor allem für SEO-Contests gilt: Es sind nicht immer beide Seiten der Medaille golden.

In diesem Blogbeitrag lesen Sie, was ein SEO-Contest ist und wieso wir als Agentur niemals daran teilnehmen würden.

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Wozu dient SEO?

SEO ist ein Akronym für Search Engine Optimization (dt. Suchmaschinenoptimierung). Als Teil des Online Marketings hat es zum Ziel, durch die Optimierung der eigenen Webseite die Sichtbarkeit des Unternehmens zu erhöhen. Dazu gehören sowohl die Inhalte auf der Seite (Onpage) sowie Maßnahmen außerhalb der eigenen Webpräsenz (Offpage). Die Erhöhung der Sichtbarkeit gelingt, indem die strategischen und systematischen Maßnahmen auf eine höhere Platzierung in den Suchergebnissen (SERPs) ausgerichtet sind.

Was ist ein SEO-Contest?

Ein SEO-Wettbewerb ist die Jagd, um die beste Platzierung eines fiktiven Begriffs (zum Beispiel SommerSEO, Wildsauseo oder Contentbär) in den Suchmaschinen. Als Gewinner geht jene Website hervor, die in der vorgegebenen Zeitspanne möglichst weit vorne in den Suchergebnissen von Google & Co. erscheint. Inzwischen werden solche Contests jedes Jahr veranstaltet. Als Siegesprämie locken mehr oder weniger wertvolle Preise, wie Heißluftballonfahrten.

Wieso SEO-Wettbewerbe Unsinn sind

Professionalisierte SEOs wissen: Suchmaschinenoptimierung ist ein Marathon und kein Sprint! Bis Sie die ersten Erfolge Ihrer Arbeit sehen, vergeht gut und gerne ein halbes Jahr. Mit realistischen Bedingungen haben SEO-Contests demzufolge nichts am Hut.

Trotzdem schmücken sich teilnehmende Agenturen gerne mit dem Gewinn. Allerdings haben diese Wettbewerbe ein großes Manko. Für den “Erfolg” sind häufig vor allem zwei Kriterien verantwortlich: Keyword-Stuffing und grenzenloser Backlinkaufbau. Letzteres ist vor allem dadurch kritisch zu betrachten, dass er meist durch Linkkauf, Link-Farmen oder Linkspam erreicht wird.

Schon jetzt wird deutlich, in einem Wettbewerb, in dem es keine offiziellen Regeln gibt, wird auch gerne zu unschönen Maßnahmen gegriffen. Spam Methoden und Black Hat Techniken sind an der Tagesordnung – die vernunftorientierte Übersetzung in die Praxis ist nicht gegeben, weshalb ein solcher Content als Referenz kaum der Rede wert ist. Nicht zuletzt, da nicht eindeutig bekannt ist, wie Google Content bewertet, der auf Fantasiekeywords optimiert wurde.

Nachteile von SEO-Contests für Nutzer

Während experimentelle SEOs es als Spielwiese verstehen, kann diese Ekstase für Nutzer zum Nachteil werden. Zwar liegt der Konsens auf Fantasiebegriffen, für die es zu ranken gilt, doch längst nicht jeder Veranstalter beschränkt sich darauf. So kann es dazu führen, dass Nutzer auf der Suche nach Informationen lediglich auf Spam treffen.

Ein Horror für den User und Unternehmen gleichermaßen. Der potenzielle Kunde verirrt sich in belanglosen Content, während Conversionspotenziale im Sande verlaufen.

Was gibt es Positives über SEO-Contests zu sagen?

Ein SEO-Contest bringt Spaß, keine Frage. Gerade humorvoll aufbereitete Websites mit einem Überfluss an grenzenloser Kreativität, bereiten Freude. Viele Agenturen schwören außerdem auf die Erfahrung, die sie durch solche Wettbewerbe erlangen. Auf kaum anderen Wegen lässt sich derart experimentell mit Rankingstrategien hantieren und Schwachstellen des Algorithmus ausloten. Aber auch hier gilt: In der Praxis sind die verwendeten Strategien meist nicht anzuwenden.

Was bleibt nach dem Wettbewerb?

In Bezug auf die Rankingerfolge ist die Frage ziemlich einfach beantwortet: in den meisten Fällen nichts, mit Ausnahme der Selbstbeweihräucherung der Gewinneragentur. Ist das Event erst einmal beendet, werden die Maßnahmen eingestellt und der erstellte Content versinkt im Web-Meer.

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Fazit

Ein SEO-Contest ist eine Spielwiese. Teilnehmer sollten deswegen immer mit einer gewissen Skepsis betrachtet werden. Auch, wenn die Auszeichnung auf den ersten Blick verlockend scheint, ist die andere Seite der Medaille selten golden. Unrealistische Bedingungen, Spamming und belangloser Content prägen die Wettbewerbe.

Deshalb entscheiden wir uns – ebenso wie viele weitere seriöse Agenturen – bewusst gegen die Teilnahme an einem SEO-Contest. Wir möchten unseren Kunden einen langfristigen Erfolg zu sichern und nutzen unsere Stärke für relevante Suchbegriffe.

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Häufig gestellte Fragen

Was ist ein SEO-Contest?

Ein SEO-Contest ist ein virtueller Wettbewerb, bei dem SEO-Dienstleister versuchen, ohne Einschränkungen in einem vorgegebenen Zeitrahmen die beste Platzierung zu einem erdachten Suchbegriff zu belegen.

Wer kann an einem SEO-Contest teilnehmen?

An einem SEO-Contest kann grundsätzlich jeder SEO-Enthusiast unabhängig seiner Profession teilnehmen.

Was sind die Nachteile eines SEO-Contests?

Bei einem SEO-Contest wird häufig zu Spam-Methoden gegriffen, dessen Anwendung nicht für die Praxis geeignet ist, weshalb Auszeichnungen selten eine Referenz für die professionelle Suchmaschinenoptimierung darstellen.

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