Cost per Action, kurz CPA, ist ein Vergütungsmodell, bei dem Werbetreibende zahlen, wenn der Nutzer eine gewünschte Handlung (Action) vollzogen hat. Hierzu gehören beispielsweise ein Kauf eines Produkts, der Download einer Anwendung oder die Anmeldung in einem Newsletter.

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Funktionsweise

Cost per Action funktioniert so, dass der Werbetreibende dem Affiliate, also dem Webseitenbetreiber, eine Provision vergütet, sobald der Kunde eine vorher festgelegte Handlung vollzogen hat. Lädt der Kunde beispielsweise eine Anwendung herunter, die der Werbetreibende auf der Website des Affiliate geschaltet hat, zahlt dieser dem Affiliate die abgesprochene Provision. Auch die Anmeldung in einem Newsletter kann nach dem CPA Modell vergütet werden.

Vorteile

Der Werbetreibende hat den Vorteil, dass für ihn durch eine übersichtliche Kostenstruktur ein geringes Risiko besteht. CPA ist äußerst wirtschaftlich für ihn, da er nur dann zahlen muss, wenn der umworbene Kunde auch eine Leistung erbracht hat. Demnach kann er zielgerichtet werben.

Für den Affiliate bietet das Vergütungsmodell den Vorteil, die Daten der Werbekampagne einfach auswerten zu können. Da Aktionen auf seiner eigenen Website und auf Werbeplattformen wie Facebook vergütet werden, kann er die Daten selbst mit Tools wie Google Analytics auswerten und muss sich nicht auf die Daten von Werbeanbietern verlassen.

Nachteile

CPA Werbekampagnen sind pro Einheit meist teurer als CPI Kampagnen zum Beispiel, da sie größere Werbeerfolge versprechen. Außerdem wird vom Kunden deutlich mehr Engagement erwartet, als beim CPC beispielsweise, was sich in den Kosten ebenfalls widerspiegelt.

Bedeutung im Online-Marketing

Für das Online-Marketing gibt es viele verschiedene Vergütungsmöglichkeiten für Werbung. CPA ist nur eine von vielen. Sie ist zwar eine kostenintensive, aber durch das geringe Risiko, unwirtschaftlich zu sein, meist erfolgreiche Variante. Denn eine Aktion ist oft nicht weit von einer Conversion entfernt, die dem Werbetreibenden definitiv einen Mehrwert bietet.

Es ist schwer zu sagen, ob der Cost per Action (CPA) mehr Bedeutung hat als Cost per Click (CPC) oder Cost per Lead (CPL) zum Beispiel. Es ist zwar eine zielgerichtete und oft erfolgreiche Vergütungsoption im Marketing, aber auch sehr kostenintensiv. Dennoch stellt Cost per Action eine vielversprechende Alternative dar und findet gute Verwendung im Online-Marketing.

Häufige Fragen

Was bedeutet Cost per Action?

Cost per Action (kurz CPA, dt. Kosten pro Handlung) ist ein Vergütungsmodell. Hierbei wird eine Zahlung des Werbetreibenden fällig, sobald dessen Kunde eine bestimmte Handlung (zum Beispiel einen Klick auf einen Werbebanner) vollzogen hat.

Was sind die Vorteile von CPA?

CPA kann sehr zielgerichtet eingesetzt werden und stellt zudem ein risikoarmes Zahlungsmodell dar. Es werden nur dann Kosten fällig, sobald der Kunde eine entsprechende Leistung erbringt.

Welche Bedeutung hat CPA im Online-Marketing?

CPA stellt nur eine von vielen verschiedenen Vergütungsmethoden dar. Zwar ist es vergleichsweise kostenintensiv, dafür aber risikoarm und erfolgsversprechend. CPA wird daher von vielen Werbetreibenden genutzt.

Quellen

 

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