Cost per Impression (CPI)

Cost per Impression (CPI), ist ein Vergütungsmodell bei dem pro Impression, also meist Webseitenaufruf vergütet wird. Üblicherweise zahlt der Werbetreibende dem Affiliate jeweils nach 1000 Impressionen eine vorher festgelegte Provision. CPI wird manchmal auch als CPM (Cost per Mille) angegeben. Im Deutschen spricht man vom Tausenderkontaktpreis (TKP). Dieser Begriff kommt aus dem klassischen Marketing. Der Preis von Werbung in Printmedien wird beispielsweise in TKP angegeben. Die Auflage des Printmediums ist hierbei ausschlaggebend.

Funktionsweise

Ein Affiliate schaltet auf seiner Website Werbeanzeigen eines Anbieters und bekommt dafür eine Vergütung ausgezahlt. Wann diese Vergütung ausgezahlt wird, wird vorher abgesprochen. Dafür gibt es verschiedene Vergütungsmodelle. Eines ist das CPI. Dabei zahlt der Werbetreibende dem Affiliate die Vergütung, auf die sie sich vorher geeinigt haben, nach 1000 Impressionen. Dabei reicht es aus, dass die Werbeanzeige lediglich beim Nutzer erscheint, damit der Affiliate bezahlt wird. Ein Klick des Besuchers auf die Werbeanzeige oder die Generierung von Leads ist dabei völlig irrelevant. Auf einigen Werbeplattformen wie Google oder Facebook werden Klicks auf CPI-Kampagnen als positiv gewertet und können zu einem höheren Qualitätsfaktor führen. Damit sinken die Costs per Impressions.

Anwendung

Für Display Kampagnen wird oft Cost per Impression (oder auch Ad-View genannt) angewendet. Denn je höher der Traffic auf der Seite, desto höher der Marktwert und damit die CPI. Der Werbetreibende zahlt also primär für den Marktwert einer Seite. Da viele Nutzer die Seite besuchen, hat der Werbetreibende hohe Impressionszahlen und erhält große Aufmerksamkeit. Er muss aber auch dementsprechend viel an den Affiliate bezahlen.

Wenn Werbeanzeigen mit CPI Vergütung auf Webseiten mit wenigen Besucherzahlen geschaltet werden, kann es passieren, dass die Website und gleichzeitig die Werbeanzeige weniger als 1000 Impressionen aufweisen. Der Affiliate bekommt dann keine Vergütung.

Bei CPI zahlt der Werbetreibende für eine Werbeanzeige pro Seite. Schaltet er beispielsweise eine Banner- und eine Skyscraperanzeige, werden für jeden Seitenaufruf zwei Impressionen verbucht.

Vorteile

Beim Cost per Impression-Vergütungsmodell machen Werbetreibender und Affiliate vorher aus, wie hoch der Betrag für 1000 Impressionen ist. Dies hilft dem Werbetreibenden bei der Preiskalkulation, da er durch die durchschnittlichen Aufrufzahlen der Seite in etwa vorhersagen kann, wie viel er für diese Werbekampagne ausgibt. Es kann jedoch passieren, dass aus irgendwelchen Gründen die Webseite auf einmal besonders häufig oder besonders selten angeklickt wird. Dementsprechend ändert sich auch der Preis für die Werbekampagne. Das kann in der Preiskalkulation jedoch nicht berücksichtigt werden und ist auch eher unwahrscheinlich.

Nachteile

Im klassischen Marketing ergibt es für den Werbetreibenden beim CPI-Vergütungsmodell einen großen Nachteil: Zwar kann er mit einer Werbekampagne viele Impressionen haben, er weiß aber nicht, wie viele von diesen Impressionen tatsächlich eine Conversion abgeschlossen haben. Er hat keine Daten, wie erfolgreich seine Kampagne war. Es kann also sein, dass er hohe Kosten ohne wirklichen Nutzen hat. Das Risiko einer solchen Kampagne, nicht wirtschaftlich zu sein, ist also hoch. Im Online Marketing ist das nicht der Fall. Durch verschiedene Tools kann man gut nachverfolgen, wie die CPI-Kampagne angeschlagen hat.

Bedeutung im Online Marketing

Für das Online Marketing ist der CPI-Wert ein relevanter Key Performance Indicator (KPI). Er ergibt sich aus den Impressionen und dessen Preis. Kosten 200.000 Impressionen 500 Euro, liegt der CPI-Wert bei 2,5. Dies hilft bei der Preiskalkulation für Werbekampagnen. Insgesamt ist es jedoch schwierig zu sagen, wie bedeutend das CPI-Vergütungsmodell im Vergleich zu anderen ist. Es ist durch die klare Absprache zwischen Affiliate und Werbetreibenden eine mit Hinsicht auf den Preis gut planbare Variante. Sie kann jedoch auch unwirtschaftlich sein, weil man nicht weiß, ob ein Besucher nach dem Aufrufen der Seite und der Werbeanzeige zum Kunden konvertiert.

Quellen

 

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