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SMS Marketing

Die Abkürzung SMS steht für Short Message Service. Beim SMS Marketing werden werbende Kurznachrichten an den Empfänger versendet. Der Rezipient muss im Vorfeld seine Zustimmung für diesen Service gegeben haben. Die Werbebotschaften überschreiten dabei die Anzahl von 160 Zeichen nicht. Das bedeutet, dass die Botschaften als kurzer und eindeutiger Text erfolgen. SMS Marketing erreicht grundsätzlich alle Zielgruppen, da die Werbebotschaften innerhalb eines Mobilfunkstandards übertragen werden. Das SMS Marketing ist eine Form des mobile Marketings.

SMS als Maßnahme des Mobile Marketing

Beim Mobile Marketing werden Werbebotschaften über die mobilen Endgeräte der Nutzer an die Adressaten ausgespielt. Eine SMS ist auf 160 Zeichen begrenzt. Aus diesem Grund ist das SMS Marketing auf kurze Nachrichten ausgerichtet. Sie kann zwischen zwei Handys oder von einem computerbasierten Dienst auf ein Handy versendet werden. Oft enthalten Werbe-SMS einen Link, einen Coupon für eine bestimmte Aktion oder eine Rückrufmöglichkeit. Hierdurch wird eine direkte Antwort  für potentielle Kunden ermöglicht. Vermehrt werden auch Messaging Dienste wie beispielsweise Facebook Messenger, WhatsApp oder Google Hangouts für das Versenden kurzer Werbenachrichten eingesetzt.

Wieso ist SMS Marketing effektiv?

  • Eine SMS kostet nur wenige Cent-Beträge
  • gleichzeitiges Senden an viele Kunden durch Massenverteiler
  • Rezipient erhält die Botschaft auch trotz zeitweisem ausschalten des Mobilfunkgeräts, da die Nachricht beim Wiedereinschalten angezeigt wird
  • Datenbestand kann gepflegt und verifiziert werden

Wie funktioniert SMS Marketing?

Wie jede Marketing Maßnahme, muss auch das Tool des SMS Marketings geplant werden. Folgende 5 Schritte sollten bei der Planung beachtet werden:

  1. Daten sammeln: Das SMS Marketing bietet sich an, um den Rezipienten direkt anzusprechen. Daher sollten neben der Telefonnummer auch demografische Daten gesammelt werden. Dabei gilt, je mehr Informationen über die Rezipienten vorhanden sind, desto gezielter können Werbetreibende die passenden Werbebotschaften platzieren. So werden auch Streuverluste verringert.
  2. Erlaubnis einholen: Vor dem Verschicken von Werbe-SMS, muss der Rezipient ausdrücklich für den Erhalt zugestimmt haben. Das Opt-in dient dabei als Zustimmungsverfahren, durch eine Zustimmung für den Werbekontakt bestätigt wird. Eine Opt-out Funktion, durch die der Rezipient seine Zustimmung zurückziehen kann, muss in jeder Botschaft vorhanden sein.
  3. Maßnahmen planen: Beim Planen einer SMS Kampagne spielt zum einen der Inhalt, zum anderen der Zeitpunkt des Versands eine wichtige Rolle. Der Inhalt der Kampagne sollte auf das Unternehmen und auf die Zielgruppe abgestimmt sein. Durch Nachrichten, die exklusive Angebote und Rabattaktionen beinhalten, kann die Anzahl der Antworten gesteigert werden. Zudem sollten die Botschaften auf einer Website, Landing Page oder App verweisen, auf denen zusätzliche Informationen angeboten werden. Beim Versand der SMS sollte auf den Zeitpunkt geachtet werden. Früh morgens oder spät abends sind Kunden schnell von Werbenachrichten genervt. Auch sollten Kunden nicht zugespamt werden. Die Frequenz der Werbebotschaften sollte angemessen sein.
  4. Kostenkontrolle: Durch ein Monitoring können Antwortraten und Werte wie z. B. ROI gemessen werden. So kann z. B. herausgefunden werden, welche Adressaten auf die Werbebotschaften reagiert haben und wie die Ziele noch besser erreicht werden können.
  5. Retargeting: Durch ein Retargeting können Antwortraten weiter gesteigert werden. So werden Empfängern mit einer hohen Antwortquote weiteren Aktionen oder Kampagnen erhalten.

Bedeutung für das 1:1 Marketing

Die SMS ist eines der einfachsten Tools für das Direktmarketing. Eine SMS ist heutzutage ein gängiges Kommunikations-Tool und für nahezu jeden zugänglich. Da der Kundenstamm meist keine homogene Einheit bildet und jeder Kunde individuelle Bedürfnisse hat, müssen Unternehmen individualisierte Botschaften verschicken. Durch das SMS Marketing wird eine One-to-One Kommunikation mit dem Kunden möglich und die unterschiedlichsten Informationsbedürfnisse können effizient bedient werden. Die Zielgruppe kann demnach über den direkten Kommunikationskanal persönlich angesprochen werden. Durch diese Kundennähe wird Loyalität erzeugt. Der direkte Kontakt verspricht außerdem weniger Streuverluste als bei Werbebotschaften z. B. über Social Media Marketing. Hierbei werden die Werbebotschaften in Form der One-to-Many Kommunikation, also von einer Marke ausgehend an viele Nutzer gesendet. Weitere mobile Messaging Diensten wie Messenger, WhatsApp oder Google Hangouts werden z. B. von Verlagen und Medienunternehmen als Ergänzung zum Newsletter eingesetzt. So senden Sie Ihre News direkt an ihre Leser.

Visualisierung der One-to-One- im Vergleich zur One-to-Many-Kommunikation
One-to-One- vs. One-to-Many-Kommunikation

Quellen

https://de.onpage.org/wiki/SMS_Marketing

https://websms.de/blog/marketingtipps/erfolgreiche-kundenbindung

http://www.horizont.net/tech/kommentare/Snapchat-Whatsapp-und-Facebook-Warum-Messenger-die-Zukunft-der-digitalen-Markenkommunikation-sind-143955

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