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Bilder-Seo – Besseres Ranking durch Bildoptimierung

Bilder sind im Internet unerlässlich. Sie lockern Content auf und sie erhöhen die Verweildauer der Besucher. Durch Grafiken werden komplexe Vorgänge anschaulicher und sie unterstützen geschriebene Inhalte. Im Marketing soll durch Bilderoptimierung ein besseres Ranking der Webseite erzielt werden und die Sichtbarkeit gesteigert werden.

Bilder-SEO
Bilder erfolgreich optimieren (Quelle: pixabay.com)

Warum ist Bilder-SEO wichtig?

Suchmaschinenoptimierung bei Bildern ist vor allem für relevanten und guten Traffic sinnvoll. Die relevanteste Traffic-Quelle ist die Universal Search Bilder OneBox von Google. Sie generiert bis zu zehn mal mehr Traffic als die normalen Bilder-Suchergebnisse. Bei Suchen in denen die OneBox angezeigt wird, wird den  organischen Suchergebnissen gleichzeitig weniger Platz eingeräumt. Deswegen lohnt es sich sein Bild so gut zu optimieren, dass es von Google in der Bilder OneBox angezeigt wird. Neben der OneBox gibt es auch noch den Knwoledge Graph, der bei bestimmten Suchen neben den Suchergebnissen auftaucht. Hier werden Informationen zu dem Thema und Bilder von Gooogle zusammengefasst und knapp dargestellt. Bilder lassen sich zudem im Marketing gut fürs Branding und für Werbezwecke nutzen. Der Vorteil von Bilder-SEO ist, dass nur wenige Faktoren berücksichtigt werden und diese einfach zu beeinflussen sind. Außerdem werden Bilder zunehmend auch als unterstützender Rankingfaktor in der organischen Suche wichtig.

Wie werden die Bilddaten erfasst?

Um zu verstehen wie Bilder-SEO optimal ausgenutzt werden kann, ist es sinnvoll zu versuchen hinter die Abläufe der Google Bildersuche zu schauen. Bei Bilder-SEO ist der Quelltext entscheidend, da dieser vom Googlebot gecrawlt wird. Der Bilderindexierungsprozess besteht aus mehreren Teilschritten, die weitgehend unabhängig voneinander ablaufen. Nach Martin Mißfeldt sind die Teilschritte durch sogenannte “To-Do-Listen voneinander getrennt, die den Prozess verzögern. Deshalb dauert es meist sehr lange bis die Auswirkungen von Bilder-SEO-Maßnahmen ersichtlich werden.

Die Google Bildersuche ist in drei unterschiedliche Bereiche aufgeteilt: Zur Veranschaulichung werden sie von Mißfeldt als Karteikarten beschrieben, auf denen alle Informationen gespeichert werden, die für die Googlebots relevant sind.

  • Bild-Karteikarte: Hier wird alles gespeichert was mit dem Bild zu tun hat (Maße, Dateigröße, Name, Bildkopien etc.). Pro Bild gibt es jeweils mindestens einen Verweis zu einer Datei (HTML-Seite, PDF, Video).
  • Seiten-Karteikarte: Text-Informationen der Website mit dem Bild (Alt-Text, Title-Attribut, Bildunterschrift, umgebender Text)
  • Meta-Bild-Karteikarte: Hier werden alle Informationen aller optisch ähnlicher Bilder (die sich nur in Größe und Maße unterscheiden) zusammengefasst. Die Textinformationen aller Seiten, auf denen das Bild auftaucht werden aggregiert. Dazu gehören auch Trust und Authority-Werte. Aus den Informationen werden dann passende Keywords extrahiert und ein Score-Wert für die Relevanz des Bildes generiert

Google Bildersuche


Infografik Google Bildersuche Backend (Quelle: tagesblog.de)
  1. Gelb: Ein Googlebot crawlt über die Seite und überträgt die Informationen in eine Seiten-Datenbank. Findet der Bot eine Bild-URL wird diese auf eine To-Do-Liste gesetzt.
  2. Blau: Ein GoogleBot-Image arbeitet anschließend diese To-Do-Liste ab, indem er das Bild von der Webseite zieht und es zur Analyse (automatische Bilderkennung) schickt. Die Bildinformationen werden in einer Datenbank abgelegt. Informationen über das neue (oder veränderte) Bild werden zur Weiterverarbeitung auf einer neuen To-Do-Liste abgelegt.
  3. Rot: Der Meta-Bild-Algorithmus arbeitet die To-Do-Liste ab, indem Onpage-Signale gesammelt und Bild-Versionen gruppiert werden. Relevante Keywords werden zugeordnet und gewichtet und ein geeignetes Linkziel festgelegt.
  4. Grün: Für das eigentliche Ranking muss der Ranking-Algorithmus diese Meta-Daten anschließend nur noch abrufen.

Es kann zwischen 7 bis 30 Tage dauern, bis ein Bild in der Google-Suche zu finden ist. Dieser Prozess lässt sich durch Verlinkung beschleunigen. Je mehr Signale ein Bild bekommt, desto höher rutscht es in der ToDo-Liste des Bilder-Bots.

Bilderkennung und Keywords

Google bietet eine Möglichkeit Bildern geeignete Keywords automatisch zuzuordnen, indem erkannt wird was auf dem Bild zu sehen ist. Die Bilderkennung erfolgt durch das Cloud-Vision Api. Durch einen Algorithmus wird analysiert was auf dem Bild zu sehen ist und automatisch Keywords hinzugefügt. Die englischsprachigen Keywords werden nach der Wahrscheinlichkeit, in der der Begriff auf dem Bild zu sehen ist, aufgelistet. Unter dem Reiter “Web Entities” werden Begriffe genannt, die bei ähnlichen Bildern im Netz verwendet werden.

Google Bildersuche-Algorithmus

Der Algorithmus der Google Bildersuche richtet sich vor allem nach den zwei Hauptkriterien Relevanz und Bildqualität. Die Relevanz ergibt sich durch die Passung von Bildinhalt und Suchanfrage. Die Qualität eines Bildes wird daran gemessen, wie beliebt ein Bild ist, also wie viele Klicks, Shares, Kopien, Hotlinks usw. es gibt. Das Ranking der Bilder-Suchergebnisse setzt sich aus verschiedenen Faktoren zusammen:

  • Quantität der Verwendung (Anzahl Seiten)
  • Qualitätswert (aller Seiten aggregiert): Pagerank Trust, Autorität und Freshness
  • Klickrate
  • Verweildauer

Welche Faktoren beeinflussen das Bilder-Ranking?

Um Bilder bestmöglich zu optimieren gibt es mehrere Kriterien, auf die geachtet werden muss:

Meta-Rankingfaktoren

  • richtige (passende) Keywords verwenden (Welche Begriffe würden andere bei der Beschreibung verwenden?)
  • Bild sachlich beschreiben und Ausschmückungen vermeiden -> Google kann nicht zwischen den Zeilen lesen!
  • kein Keyword StuffingSuchbegriffe sollten pro Bild nur einmal vorkommen

Konsistenz: Rankingsignale dürfen sich nicht widersprechen

  • Textbasierte Ranking-Signale kommen oft von verschiedenen Webseiten. Wird ein Bild beispielsweise in verschiedenen (unpassenden) Kontexten und auf teilweise fragwürdigen Seiten veröffentlicht, sinkt für Google durch diese inkonsistenten Informationen der Relevanz-Score. Damit will Google der Gefahr aus dem Weg gehen, dass das Bild für die Suchanfrage nicht wirklich passend ist.

Bildqualität: Da die Bewertung der Qualität eines Bildes vom Geschmack des Betrachters abhängt, muss der Algorithmus dies anhand von Kennzahlen messbar machen.

  • Klickrate
  • Verweildauer
  • Sharing
  • Verlinkung

Onpicture Optimierung

Nicht nur Meta-Faktoren beeinflussen das Ranking. Google will seinen Nutzern die bestmöglichen Ergebnisse präsentieren, daher werden beispielsweise gut aufgelöste Bilder verpixelten vorgezogen. Bilder sollten vor dem Einbinden also bestmöglich optimiert sein.

  • Bildkorrekturen: Scharfzeichnen, Kontraste verstärken etc. Das Bild sollte optisch bestmöglich aufbereitet sein.
  • Format (Kein Rankingfaktor, aber vorteilig): Bilder im Querformat haben seit 2010 einen entscheidenden Vorteil gegenüber Hochformatigen. Da allle Bilder in derselben Höhe angezeigt werden, nehmen Querformat-Bilder mehr Platz ein. Das erhöht die Klickwahrscheinlichkeit.
  • Bildgröße: Die Ladegeschwindigkeit ist für das Ranking wichtig, daher sollte sowohl die Maße eines Bildes als auch die Dateigröße optimiert werden. Ein Bild sollte eine gewisse Mindestgröße haben um relevant zu sein. Als Richtwert gelten etwa 300.000 Pixel. Eine gute Faustregel ist daher, dass ein Bild an einer Seite mindestens 600 Pixel lang sein sollte. Um die Größe einer Datei so gering wie möglich zu halten ist es wichtig, das richtige Kompressionsformat zu wählen. JPG eignet sich vor allem für Fotos, während PNG für Screenshots und Schwarzweißbilder am besten geeignet ist.
  • Exif-Daten (Exchangeable Image File Format) sind Informationen, die in der Bilddatei integriert sind, wie z.B. Kameratyp, Geo-Koordinaten, Brennweite, Aufnahmezeitpunkt etc. Google zeigt diese Daten nicht an, nutzt diese aber zum Beispiel für Bilder in Google Maps. Auf das Ranking haben sie aber wahrscheinlich keinen Einfluss.
  • Dateinamen: Die Wahl des Dateinamens hat bei der Google Bildersuche nur einen geringen Einfluss auf das Ranking, jedoch gibt es andere Suchmaschinen die solchen klassischen Rankingfaktoren noch mehr Gewicht geben. Auch sollte man mögliche Auswirkungen von Dateinamen auf die organische Websuche berücksichtigen. Wichtig sind vor allem aussagekräftige Bezeichnungen, die dem Alt-Text nicht widersprechen.

Bilder-Rankingfaktoren im Detail

Text-Signale um ein Bild herum geben Google Hinweise, was auf dem Bild zu sehen ist. Daher sollte wichtiger Text auch möglichst nicht ausschließlich auf Grafiken zu sehen sein. Es sollten viele Bildinformationen gegeben werden.

Dateiname und Ankertexte sollten möglichst aussagekräftig sein. Um Google keine widersprüchlichen Informationen zu bieten, die sich negativ auf das Ranking auswirken, sollte vor allem auch auf den Bildkontext geachtet werden.

  • Alt-Text (alternativer Text) ist SEO-relevant und wird angezeigt, wenn ein Bild nicht geladen werden kann. Daher sollte eine knappe Beschreibung Aufschluss darüber geben, was auf dem Bild zu sehen ist. Der Alt-Text ist quasi der Ankertext eines Bildes. Da aus dem Alt-Text relevante Keywords für ein Bild berechnet werden, sollte jedes Bild das in Google ranken soll damit versehen werden. Bilder die beispielsweise nur zur Websitegestaltung dienen, brauchen dementsprechend keinen Alt-Text.
  • Das Title-Attribut eines Bildes eignet sich für erweiterte Informationen, die für den Betrachter interessant sein könnten. Beim überrollen des Bildes wird meist ein “Tooltip Layer” mit dem Text angezeigt. Die Nutzung wird empfohlen, da sich der Alt-Text nah am Bild befindet, er hat aber bei der Keyword-Relevanz-Berechnung relativ wenig Gewicht. Auch bei den Bild-Links sollte auf die Nutzung von Title-Attribut und Ankertext geachtet werden. Bei verlinkten Bildern sollte der Link-Tag ein Title-Attribut bekommen, bei dem das Keyword wiederholt wird, das im Alt-Text benutzt wurde. Wenn ein Bild ohne Vorschaubild verlinkt wird ist es wichtig den Begriff, der im Text verlinkt wird sorgfältig auszuwählen. Am besten werden Keywords benutzt, die im Falle eines Vorschaubildes im Alt-Text gesetzt worden wären. der Alt-Text ist quasi der Ankertext eines Bildes.
  • Die Bildunterschrift (Caption) eines Bildes ist neben dem Alt-Text der wichtigste Faktor bei der Ermittlung der relevanten Bild-Keywords und ein eigenständiger Rankingfaktor. Durch eine Bildunterschrift ist die Wahrnehmung des Betrachters lenkbar. Es soll ein Bezug zwischen dem Bild und dem Text hergestellt werden.
  • Ein Copyright-Hinweis ist aktuell (noch) kein Rankingfaktor, für den User aber möglicherweise nützlich. Auf den Urheber kann im Bild, unterm Bild und am Ende der Seite verwiesen werden.
  • Der Text im Quellcode vor und nach dem Bild ist neben dem Alt-Text und der Bildunterschrift ein zentraler Rankingfaktor. Das für das Bild relevante Keyword sollte daher mehrmals im Text vorkommen. Aber auch die inhaltliche Relevanz ist wichtig. Die Überschrift vor dem Absatz verstärkt noch einmal das Signal des umliegenden Textes.

Damit ein Bild bei Google ganz vorne rankt, muss das Bild-relevante Keyword nicht zwangsläufig im Seitentitel enthalten sein. Die Übereinstimmung ist aber ein positives Signal.Auch Bilder mit QDF-Keywords (Query Deserves Freshness) werden von Google bevorzugt behandelt, da die Suchmaschine besonders beliebte und aktuelle Ergebnisse zeigen möchte. Aus diesem Grund sind Bilder von News-Seiten bereits nach wenigen Stunden in der Bildersuche zu finden.

Bildkopien

Bildverlinkungen sind positive Ranking-Faktoren. Duplicate Content ist beim Bilder-SEO also erwünscht. Identische Bildkopien, oder solche die sich nur in der Bildmaße, der Dateigröße oder durch einen Farbstich unterscheiden, werden in der Meta-Bild-Karteikarte zusammengefasst. In der Meta-Bild-Karteikarte werden damit alle Domains gesammelt, in denen das Bild auftaucht. Ausschlaggebend für das Ranking ist somit die Anzahl der Domains. Früher wurde das Ranking auch durch eine vielfache interne Benutzung (also auf mehreren Seiten einer Domain) positiv beeinflusst. Heute fasst Google jedoch alle URLs einer Domain, auf der ein Bild auftaucht, zusammen, sodass nur eine Seite für das Ranking zählt.

Bildkopien (bei denen die Bilddatei identisch ist) die in verschiedenen Webseiten eingebettet werden, wirken sich positiv auf das Ranking-Signal aus. Der Alt-Text der Verlinkungen wirkt wie der Ankertext. Auch die Onpage-Signale der Hotlinks fließen in die Meta-Bild-Karteikarte ein. Es ist also wichtig, dass die Verlinkungen der anderen Domains keine widersprüchlichen Informationen über den Inhalt des Bildes liefern. Solche Inkonsistenzen fallen unter den Begriff “Problem Hotlinking”. Der Faktor “Konsistenz” ist bei Google höher zu bewerten, als die Anzahl der Hotlinks. Aber bei ähnlicher Keyword-Relevanz verbessert sich das Bild-Ranking durch die Anzahl der Referenz-Seiten.

Hat das Alter eines Bildes Einfluss auf das Ranking?

Das Alter eines Bildes an sich hat keinen Einfluss auf sein Ranking. Mit dem Alter gehen aber andere Faktoren einher, die ein Absinken im Ranking wahrscheinlich machen. Je länger ein Bild in der Google-Suche zu finden ist, desto wahrscheinlicher ist eine Vielzahl an Bildkopien und Hotlinks, die sich als Popularitäts-Faktoren positiv auf das Ranking auswirken. Gleichzeitig steigt aber auch die Wahrscheinlichkeit dafür, dass die Onpage-Signale der einzelnen Referenz-Seiten zu inkonsistenten Bildinformationen führen und die Keyword-Relevanz verwässern. Aus diesem Grund werden mehrdeutige Bilder mit der Zeit an Rang verlieren, während Bild mit eindeutigem Inhalt (z.B. Katze vor weißem Hintergrund) kaum Raum für Interpretation lassen. Die einzelnen Ankertexte der Verlinkungen weichen bei eindeutigen Bildinhalten mit großer Wahrscheinlichkeit nicht vom ursprünglichen Keyword ab und stärken somit durch eine konsistente Verwendung das Ranking.

Wieso ändern sich die Suchergebnisse? – Bildersuche im Wandel

Die Ergebnisse eine Google-Bildersuche sind im ständigen Wandel. Die Abwechslung entsteht durch die mehr oder weniger zielgerichtete Verwendung der Bilder. Das Ranking eines Bildes sinkt, aufgrund inkonsistenter Verwendung auf anderen Webseiten. Dadurch haben jedoch andere Bilder die Möglichkeit in den Ergebnissen nach vorne zu rutschen. Je größer das Suchvolumen, desto höher ist auch die Fluktuation der Suchergebnisse. Um das Ranking relativ stabil zu halten ist es wichtig ein treffendes Keyword zu setzen.

Negatives Bilder-SEO

Was für Google normal und sinnvoll ist, ist für Webmaster ärgerlich. Selbst erstellte Bilder werden von anderen für eigene Zwecke benutzt oder massenhaft Bildversionen von Bilderklau-Farmen generiert. Dadurch entstehen meistens Inkonsistenzen in der Keyword-Nutzung und das Bild sinkt nach und nach im Ranking ab. Um sich bestmöglich vor negativem Bilder-SEO zu schützen, sollten Copyright-Angaben gemacht werden. Dadurch kann man Fehlnutzungen abmahnen. Sitzen die Nutzer im Ausland, kann man sich an das Google Webmaster Forum wenden.

Hotlinks finden

In der Google Bildersuche gibt es eine sehr einfache Möglichkeit Hotlinks der eigenen Bilder zu finden, die URL-minus-Site-Abfrage. Gibt man “inurl:eigene-domain.de -site:eigene-domain.de” ein, sucht Google nach Seiten die von anderen Domains aufgerufen werden und exkludiert dabei URLs die auf die eigene Webseite verweisen.

Google inurl-Suche
Google-Suchmaschinenergebnis „Advidera.com“ (Stand: Dez 2018)

Hotlinking vermeiden

Für einen Webmaster ist es natürlich ärgerlich wenn das eigene Bild verwendet wird, aber bei Google über das Bild auf eine andere Website verwiesen wird. Um Hotlinking zu vermeiden gibt es die technische Möglichkeit mit .htacces Domains auszusperren. Dafür müsste man aber vorher wissen, auf welchen Domains Hotlinking-Farmen hochgezogen werden. Im Nachhinein ist eine Korrektur sehr schwierig. Also sollte man, um die Referenz-Webseite für ein Bild zu bleiben, von Anfang an besser optimieren als die Konkurrenz. Dafür sollten folgende Punkte befolgt werden:

  • Bildmaße: Die größte Bildversion sollte möglichst groß sein (größer als 1000×1000 Pixel)
  • Dateigröße: Die Dateigröße sollte so gering wie möglich sein (weniger als 150KB)
  • Inhalte: Möglichst (Keyword-)relevante Inhalte
  • Seitentitel: Der Seitentitel und die H1-Überschrift sollte mit Keyword versehen werden
  • Landingpage: Extra Keyword-Landingpage erstellen

Stockfotos

Wenn Stockfotos für eine Seite verwendet werden sollen, empfiehlt es sich zu überprüfen, ob Stockfotos bereits für das Keyword ranken. Dafür vergleicht man die Ergebnisse der Google-Suche mit einer Bildersuche mit “site:stockfoto-domain.de Keyword”. Statt “Keyword” wird das gesuchte Wort eingefügt und bei “site:” die Domain der Stockfoto-Seite. An dem Vergleich der beiden Suchergebnisse erkennt man dann die Fotos mit der höchsten Keyword-Relevanz. Ist die eigenen Webseite aber nicht bestmöglich optimiert für das Bild, unterstützt man zwar das Ranking des Fotos, aber die eigene Webseite wird nicht als Referenz angegeben, sondern die eines Konkurrenten. Vor allem wenn eine Pinterest-Version des Bildes vorhanden ist, sollte man von der Verwendung absehen, da Pinterest sehr mächtig ist. Auch bei mehr als 30 Bildversionen ist es schwierig für einen Link zu ranken.

Fazit

Bilder-SEO sollte im Marketing nicht unterschätzt werden, da es langfristig das Ranking einer Webseite verbessern und Traffic generieren kann. Für gutes Bilder-SEO sollte es möglichst viele passende Informationen zu einem Bild geben. Besonders großen Einfluss kann bei der Meta-Bild-Karteikarte genommen werden. Dabei kommt es darauf an passende Ankertexte, Bildunterschriften usw. richtig zu benennen.

 

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