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Google Ads Kampagnen erstellen – So geht’s Schritt für Schritt

Sie sind Neuling auf dem Gebiet des PPC (Pay-per-Click) oder Sie möchten einfach nur neuen Input für die Erstellung Ihrer Google Ads Kampagne für Ihr Online Marketing bekommen? Dann sind Sie hier genau richtig, denn dieser Artikel enthält eine kleine Anleitung mit wichtigen Tipps, die Unternehmen beim ersten Erstellen ihrer Google Ads Kampagne helfen und sie vor grundlegenden Fehlern bewahren sollen.

Beitragsbild Google-Ads Kampagnenerstellung

1. Die Auswahl des richtigen Kampagnenziels

Möchten Sie mehr Umsatz mit Ihrem Online Shop generieren, neue Kunden gewinnen oder die Kontakt-Anfragen, sprich die Anzahl der Leads erhöhen? Vielleicht möchten Sie aber auch lediglich Ihre Marke bekannter machen oder Ihre App pushen?  

Die Antworten auf diese Fragen zeigen Ihnen, welches Google Kampagnenziel Sie auswählen sollten, damit eine Conversion stattfinden kann. Die Bestimmung des Kampagnenziels ist der erste Schritt in einer Google Ads Kampagne. Entsprechend Ihrer Auswahl werden Ihnen im Verlauf des Kampagnenmanagements geeignete Einstellungen und Funktionen vorgeschlagen. Unabhängig Ihrer Conversion-Auswahl können Sie jedoch uneingeschränkt alle Kampagneneinstellungen verwenden. Die Kampagnenziele können auch jederzeit geändert werden.

Auswahl eines Kampagnenziels bei der Erstellung einer Google Ads Kampagne

Tipp:

Lediglich für YouTube ist die Erstellung von bestimmten Formaten einer Anzeige abhängig von der Auswahl des Kampagnenziels. Deshalb ist es empfehlenswert, kein Ziel auszuwählen, solange Sie keine Video-Kampagnen schalten. So erhalten Sie nicht nur Tipps in Bezug auf das Ziel Ihrer Kampagne.

2. Welchen Kampagnentyp am besten für die Google Ads Kampagne wählen?

Diese Einstellung sollte mit Sorgfalt vorgenommen werden, da bei einer nicht optimalen Auswahl, eventuell die Umstellung auf einen anderen Kampagnentyp nicht mehr möglich ist.

Tipp:

Das Entfernen, Bearbeiten, Aktivieren und Pausieren von Kampagneneinstellungen etc. ist im Änderungsverlauf nachvollziehbar und damit wie in Stein gemeißelt. Sie können jederzeit abgerufen werden.Grundlegend sollten Sie beim Einrichten von Google Ads Kampagnen Textanzeigen von Bildanzeigen unterscheiden und für beide Formate auch unterschiedliche Kampagnentypen auswählen sowie anlegen. Die Vorteile hier sind eine klare Struktur für Ihre Marketing-Kampagne, mehr Kontrolle über Ihr Geld-Budget und eine deutliche Reduzierung des Streuverlustes. Es ist empfehlenswert, zunächst mit der Einstellung “Suchnetzwerk-Kampagnen” zu beginnen und für Display-/Banner-Anzeigen eine separate Kampagne “Displaynetzwerk-Kampagnen” zu erstellen. Somit vermeiden Sie, dass herkömmliche Textanzeigen im Displaynetzwerk ausgespielt werden.

Auswahl für Suchnetzwerk und Displaynetzwerk

Tipp:

Google-Suchnetzwerkpartner können Sie bei den Einstellungen mit anhaken, die Anzeigen werden nun auch bei Partnerwebseiten angezeigt. Das Ganze versteht sich quasi als relevanter Streuverlust.

3. Die Standortauswahl in der Google Ads Kampagne

Hier haben Sie die Möglichkeit, genaue Zielregionen zu definieren, in welchen Ihre Anzeigen ausgespielt werden sollen und in welchen nicht. Je nachdem, wo Ihr Geschäft am stärksten performt, bietet es sich an, diese Zielregionen zuerst zu bewerben. Nicht relevante Regionen können Sie manuell ausschließen. Vielleicht haben Sie sogar Postleitzahlen zur Verfügung, die Sie sehr genau mit Ihren Anzeigen bewerben können. Falls Ihnen keine weiteren Informationen zur Verfügung stehen, können Sie auch die Radius-Funktion nutzen, um Ihre Google Anzeige auszurichten.

Auswahl des Standortes bei Google Ads

4. Spracheinstellungen

Wählen Sie hier die passende Sprache aus, die Ihre Zielgruppe spricht. Sie haben auch die Möglichkeit, mehrere Zielsprachen zu definieren. Ob Ihre Zielgruppe Ihren Spracheinstellungen entspricht, wird durch mehre unterschiedlicher Google-Signale ermittelt, wie zum Beispiel: bisher verwendete Sprache in der Google Suche, Sprach– und Browsereinstellung des Nutzers.

Tipp:

Sollten Sie nur deutschsprachige Kampagnen aufbauen, ist es eventuell sinnvoll Englisch als Sprache mit aufzunehmen, denn einige Nutzer haben unabhängig ihrer Nationalität englische Browsereinstellungen, was für Google ein Indiz dafür ist, dass der Nutzer englischsprachig ist.

5. Zielgruppe

Es bietet sich die Möglichkeit an, Ihre Google Ads Kampagnen auf verschiedene Zielgruppen auszurichten. Damit ist gemeint, vorab segmentierte Nutzer nach zum Beispiel

  • detaillierten demografischen Merkmalen
  • nach Ihrer Kaufbereitschaft
  • nach bisherigen Interaktionen mit Ihrem Unternehmen

zu bewerben. Oft werden in diesem Kontext auch Begriffe wie Remarketing und Retargeting erwähnt. Mehr zu diesen Marketing-Ausdrücken erfahren Sie in diesem Blog-Beitrag.

Haben Sie bis hierhin soweit alles verstanden? Oder haben Sie die ein oder andere Frage? Falls nicht, können Sie hier direkt ein kostenloses Beratungsgespräch eintragen.

6. Budget

Das durchschnittliche Tagesbudget errechnet sich laut Google-Rechnung wie folgt:

Monatsbudget : 30,4 (Tage pro Monat) = Tagesbudget

Sollten Sie für mehrere Kampagnen ein Budget zur Verfügung stellen wollen, können Sie aus der gemeinsam genutzten Bibliothek das Budget verwenden.

Tipp:

Es ist empfehlenswert, das Budget auf Kampagnenebene zu definieren zwecks einer besseren Kostenkontrolle.

7. Gebote

Wählen Sie die Art von Gebot, die Sie innerhalb der Google Ads Kampagne für Ihre Anzeige(n) abgeben möchten. Hierbei ist wichtig zu beachten, welches Ziel Sie mit der Kampagne verfolgen und wie viel Geld Sie dafür ausgeben möchten. Möchten Sie viel Traffic über eine Google Anzeige generieren? Soll der Fokus auf Conversions liegen? Wählen Sie zwischen:

  • Conversions
  • Conversion Wert
  • Klicks
  • Anteil an möglichen Impressionen

Tipp:

Starten Sie zunächst mit einer manuellen Gebotsstrategie, somit haben Sie die volle Kontrolle über Ihr Ad-Spend. Änderungen bei der Gebotsstrategie lassen sich jederzeit vornehmen. Sollten Sie sich mit Google Ads besser auskennen, empfehle ich den Auto-CPC zu aktivieren (Voraussetzung: Conversiontracking).

Auswahl der Gebotsstrategie bei Google Ads

8. Anzeigenrotation

Mit der Anzeigenrotation geben Sie an, wie Ihre Anzeigen ausgespielt werden sollen. Da Sie mindestens 3–5 verschiedene Anzeigen pro Anzeigengruppe erstellt haben sollten, empfiehlt Google die leistungsstärkste bevorzugt auszuspielen.

Tipp:

Stellen Sie die Anzeigenrotation auf „nicht-optimiert und optimieren Sie Ihre Anzeigentexte selbst ganz nach dem Motto  A/B Testing →  TESTEN TESTEN TESTEN

9. Anzeigenerweiterungen

Ein wichtiges Thema ist die Erweiterung einer Anzeige, die eine um bis zu 15 % erhöhte Klickrate ergeben kann. Diese Erweiterung können Sie am Ende jeder Kampagnenerstellung hinzufügen. Die wichtigsten Erweiterungen sind:

  • Sitelinks
  • Erweiterungen mit Zusatzinformation
  • Anruferweiterung

Tipp: 

Überspringen Sie das Einrichten der Erweiterungen und widmen Sie sich diesem Thema zu einem späteren Zeitpunkt, jedoch dann mit Fokus.

Fazit

Eine zielgerichtete Google Ads Kampagne ist das A und O im Kampagnenmanagement. Dadurch ist gewährleistet, dass bezahlte Klicks auch sinnvoll und nachvollziehbar sind. Zudem werden Ihre Anzeigen nur einer bestimmten und relevanten Zielgruppe ausgespielt, um neue Kunden zu gewinnen und bestehende zu halten. Doch Vorsicht, eine effektive Marketing-Kampagne mit Google bedeutet nicht gleich, dass Sie dadurch Ihren Gewinn langfristig maximieren, denn dazu gehört etwas mehr als nur die Erstellung einer Google Ads Anzeige. Eine wohldurchdachte Strategie, die sich in Ihrem gesamten Unternehmensziel integrieren lässt, rundet das Ganze erst ab. Sollten Sie Rückfragen haben, können Sie jederzeit für ein kostenloses Beratungsgespräch mit uns Kontakt aufnehmen. Ob es um die Erstellung und Optimierung von Kampagnen in Google geht oder um Fragen zu Ihrer strategischen Ausrichtung – unsere SEA Manager helfen Ihnen in allen Belangen gerne weiter!

 

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